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Straßenbahn-Betreiber fordern Geld für Fuhrpark-Erneuerung

Die Straßenbahnbetreiber in Brandenburg fordern vom Land mehr Geld, um die EU-Vorgaben für barrierefreie Fahrzeuge umsetzen zu können.
Die Straßenbahnbetreiber in Brandenburg fordern vom Land mehr Geld, um die EU-Vorgaben für barrierefreie Fahrzeuge umsetzen zu können. © Foto: MOZ/Frank Groneberg
27.03.2017, 14:11 Uhr
Cottbus (dpa) Die Straßenbahnbetreiber in Brandenburg fordern vom Land mehr Geld, um die EU-Vorgaben für barrierefreie Fahrzeuge umsetzen zu können. "Für die Erneuerung der Fuhrparks mit zum Teil mehr als 30 Jahre alten Fahrzeugen brauchen die Unternehmen und die Kommunen eine langfristig verlässliche und ausreichende finanzielle Förderung durch das Land Brandenburg", teilte die Stadt Cottbus am Montag nach einem Treffen der Verkehrsunternehmen mit Straßenbahnen im Land mit.

Allein das Verkehrsunternehmen in Cottbus müsse 20 Straßenbahnen erneuern, um barrierefreie Zugänge zu schaffen, sagte Geschäftsführer Ralf Thalmann auf Anfrage. Die Kosten dafür lägen bei rund 45 Millionen Euro. Aus eigener Kraft könne das Unternehmen dies nicht stemmen. Laut EU-Vorgaben müssen die Betriebe Thalmann zufolge bis 2022 zumindest begonnen haben, alle Straßenbahnen auch für Behinderte zugänglich zu machen.

In anderen Bundesländern gebe es bereits Geld vom Land für die Umrüstung. Die vom Land Brandenburg angekündigten zwölf Millionen Euro seien zwar zu begrüßen, reichten aber bei weitem nicht aus. Sollte es keine Förderung geben, müssten mittelfristig der Takt ausgedünnt oder Strecken gestrichen werden. Dabei sei aber die Straßenbahn mit ihrem Elektroantrieb bereits sehr fortschrittlich und könne auch den Weg für ergänzende elektrische Busse ebnen.

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