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Top-Torjäger fehlen beiden Teams

Preussen-Hoffnungsträger: Stürmer Christian Schlegel (r.) und Hiroki Onoda
Preussen-Hoffnungsträger: Stürmer Christian Schlegel (r.) und Hiroki Onoda © Foto: Ulrich Gelmroth
Ulrich Gelmroth / 31.03.2017, 20:42 Uhr
Eberswalde (MOZ) Schwere Auswärtsaufgaben stehen für Preussen Eberswalde an. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen den Zweiten, MSV Neuruppin, müssen die Eberswalde vor der Oster-Pause noch in zwei Auswärtsspielen bei Tabellennachbarn Farbe bekennen. Am Sonnabend tritt die Elf von Trainer Frank Rohde, derzeit Tabellen-Neunter (22 Punkte), beim Werderaner FC (12./20 Punkte) an.

In der Begegnung auf der Arno-Franz-Sportanlage Werder (15 Uhr) erwartet die Eberswalder zudem ein Gegner, der in der Rückrunde unter Trainer Sven Thoß richtig aufgelebt ist. Der 50-jährige Thoß kam in der Winterpause vom SV Babelsberg 03, war dort A-Junioren-Trainer, und hat die Werderaner wieder aufgerichtet. In der Hinrunde spielten die Havelstädter wie ein Absteiger, gingen als Schlusslicht (zehn Punkte) in die Winterpause. Nach den fünf Rückrundenspielen haben die Havelstädter bereits zehn Punkte dazugebucht, zuletzt durch drei Siege in Folge. Zuhause gegen Neuruppin (2:0) und Einheit Bernau (1:0), es waren die ersten Heimsiege überhaupt, sowie bei Schwarz-Rot Neustadt (3:1).

Verständlicherweise rechnet sich die Thoß-Elf auch gegen die Preussen was aus. Die Gäste ihrerseits sind auswärts wesentlich stärker (vier Siege, zwei Remis, drei Niederlagen) als im eigenen Westendstadion (zwei Siege, zwei Remis, sieben Niederlagen). Es sollte ein Spiel auf Augenhöhe werden. Ein Blick auf die Torverhältnisse (WFC 22:36, Ebw. 26.34) unterstreicht das.

Da in beiden Teams gegenwärtig keine Top-Torjäger zu finden sind, könnten Fehler in der Defensive zum Zünglein an der Waage werden. Bei den Eberswalder wird die Rückkehr der beiden etatmäßigen Stürmer Kim Schwager und Eric Mba sehnlichst herbeigewünscht. Schwager, er kuriert noch seine Bänderrisse aus, erzielte fünf Treffer in den 14 Hinrunden-Spielen. Somit sind gegenwärtig Christian Schlegel und Raif Yaman im Sturm gesetzt. Das spielerische Potential haben beide Stürmer, um ein Spiel zu entscheiden. Anderseits haben Hiroki Onoda (3 Tore), Steven Zimmermann (2), Nick Lange und Yusaku Wasaki (je 1) bewiesen, dass die Preussen auch aus der zweiten Reihe treffen können. Im Hinspiel unterlag Preussen den Werderanern mit 1:2 im Westendstadion. Da die letzten Siege der Eberswalder auf der Havelinsel in Werder von 2011/12 datieren, wäre wieder ein Sieg der Rohde-Elf eigentlich wieder mal fällig. Die Gastgeber haben natürlich ein ähnliches taktisches Konzept im Sinn.

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