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Jan Preuß & die Geheime Gesellschaft gaben ihr Abschiedskonzert in Fürstenwalde

Selbst die Ur-Besetzung spielte noch einmal

Viele Gäste filmten mit: Bei "Liebeslied" machten alle aktuellen und ehemaligen Musiker um Jan Preuß (vorn) mit.
Viele Gäste filmten mit: Bei "Liebeslied" machten alle aktuellen und ehemaligen Musiker um Jan Preuß (vorn) mit. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 09.04.2017, 18:42 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Jan Preuß & die Geheime Gesellschaft haben am Freitagabend in der Kulturfabrik ein letztes Konzert gegeben. Nach zehn Jahren löst sich die Band auf, aber das Musikmachen bleibt weiter ihr Thema.

Statt traurig zu sein, wollten die Musiker um den Fürstenwalder Sänger Jan Preuß zum Finale noch einmal ein rauschendes Fest feiern. Das gelang, wurde es doch wieder ein Abend mit viel Gefühl. So spielten Steffen Erdmann (Gitarre), Steffen Rose (Keyboards), Funky K. Götzner (Drums) und Anja Hawlitzki (Bratsche) mit ihrem Sänger nicht nur gekonnt ihr Repertoire mit vielen eigenen Stücken und Interpretationen von Rio Reiser, Gerhard Gundermann und Leonard Cohen, sondern hatten sich zum Abschluss auch viele ehemalige Weggefährten eingeladen. So klampften zwischenzeitlich Biber Hoehne und Hug Dietrich an ihren Gitarren mit, stand aber auch die Ur-Besetzung um Andy Forberger (Akkordeon) und Andreas Hirt (Gitarre) auf der Bühne. Selbst Preuß-Tochter Elisa, sie steckt gerade in den Abi-Prüfungen, sang zwei Stücke, die ihr Vater stolz begleitete. Zwischenzeitlich erzählte Jan Preuß einiges aus der Band-Geschichte, erinnerte an viele Texter wie Andreas Hähle, mit denen er zusammen gearbeitet hatte. Passend dazu gab es "Einmal sind wir reich". Reich an Applaus beschenkt wurde die Band nach jedem Song. Viele Gäste lobten den Abend als sehr schön und honorierten selbst die dritte Zugabe "Hallelujah" mit stehenden Ovationen.

Musikmachen werden alle weiterhin. Jan Preuß verriet, am 7. Oktober in der Kulturfabrik sein neues Rio-Reiser-Projekt vorstellen zu wollen, das er gerade mit Keyboarder Steffen Rose erarbeitet. Und obendrein erfuhr er auf der Bühne noch von einer Einladung zu den Berliner Jüdischen Festtagen am 6. November, wo er Cohen-Songs singen soll - und war sehr gerührt.

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