Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Sicherer Platz für kostbaren Altarbehang

Einst Chormantel und dann zum Altarbehang umgeschneidert, steht der textile Schatz aus dem 15. Jahrhundert im Mittelpunkt der neuen Dom-Sonderausstellung und bekommt seinen gebührenden, sicheren Platz.
Einst Chormantel und dann zum Altarbehang umgeschneidert, steht der textile Schatz aus dem 15. Jahrhundert im Mittelpunkt der neuen Dom-Sonderausstellung und bekommt seinen gebührenden, sicheren Platz. © Foto: MZV
Thomas Messerschmidt / 18.04.2017, 14:22 Uhr - Aktualisiert 18.04.2017, 15:45
Brandenburg (MZV) In gut zwei Wochen wird die diesjährige Sonderausstellung des Dommuseums Brandenburg eröffnet. Unter dem Titel "Altlust - 1000 Jahre Nachnutzung im Dom zu Brandenburg" zeigt sie das facettenreiche Phänomen der Wiederverwendung und Nachnutzung. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Mittelbrandenburgische Sparkasse unterstützen diese Ausstellung und ermöglichen dem Museum den Erwerb einer aufwändigen, speziell angefertigten Großvitrine. In dieser Spezialvitrine soll ein übergroßer, kostbarer Altarbehang präsentiert werden. Bei ihm handelte es sich ursprünglich um ein geistliches Gewand aus dem 15. Jahrhundert, einen sogenannten Chormantel, der nach der Reformation zu einem Altarbehang umgeschneidert wurde. Er ist das zentrale Exponat der Ausstellung, die im Jubiläumsjahr der Reformation im Besonderen die Nachnutzung kirchlichen Inventars zeigt. "Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert gemeinsam mit der Mittelbrandenburgischen Sparkasse das Domstift als einen besonders charakteristischen Ort in der Kulturgeschichte des LandesBeide engagieren sich darum auch gern für eine Ausstellung, die den kirchlich-kulturellen Umbruch im Zeitalter der Reformation ideenreich greifbar macht", so Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. "Ich danke der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse für ihr großes Engagement. Die besondere Vitrine, die wir nun anschaffen konnten, wird auch nach dem Ende der Ausstellung bedeutende Exponate aus dem Bestand des Dommuseums aufnehmen, die wegen ihrer Größe bislang nicht gezeigt werden konnten", erklärte Kurator Hasselmann.

Die Ausstellung wird am 4. Mai 2017 eröffnet und dauert bis zum 31. Oktober . Die Öffnungszeiten sind montags bis samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr sowie sonntags von 12.00 bis 17.00 Uhr .

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG