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Grüne fordern rasche Maßnahmen gegen braune Spree

06.02.2014, 12:36 Uhr
Potsdam/Dresden (dpa) Mit der braunen Verfärbung der Spree beschäftigen sich die Grünen am Wochenende (7.-9.2.) auf ihrem Bundesparteitag in Dresden. Man wolle Druck auf die Landesregierungen in Brandenburg und Sachsen, die Bundesregierung sowie die Bergbau-Sanierungsgesellschaft LMBV machen, erklärte die Partei am Donnerstag. Diese müssten sich ernsthaft der Verockerung der Gewässer in der Lausitz widmen.

Der Antrag "Für eine klare Spree - Die Augen vor den Braunkohlefolgekosten nicht verschließen" fordert unter anderem die sofortige Errichtung von Reinigungsanlagen und keine Neuaufschlüsse von Braunkohle-Tagebauen.

Im Frühjahr 2013 hatte die zunehmende Braunfärbung der Spree in der Lausitz Anwohner beunruhigt. Sie befürchten eine Gefahr für die Umwelt und den Spreewald-Tourismus. Ab April 2014 wollen Bergbau-Experten in Ruhlmühle, im nordöstlichen Sachsen, ein Verfahren ausprobieren, das die braune Verfärbung der Spree und weiterer Gewässer nachhaltig eindämmen soll. Eisen und Schwefel auf dem Grund alter Braunkohle-Kippen sollen mit Hilfe mikrobieller Lebewesen gebunden werden.

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Ex-Abonnent 06.02.2014 - 15:38:24

Grüne fordern ...

schon wieder versucht die MOZ, diese Splitterpartei im Gespräch zu halten.

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