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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kommt heute in die Kurmark-Kaserne Storkow

Hoher Besuch in Storkow

Kurmark-Kaserne Storkow: Hier wird heute die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erwartet
Kurmark-Kaserne Storkow: Hier wird heute die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen erwartet © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Iris Stoff / 12.02.2014, 07:10 Uhr
Storkow (MOZ) So schnell hat sich noch keiner ihrer Vorgänger in der Storkower Kurmark-Kaserne blicken lassen. Knapp zwei Monate nach ihrem Amtsantritt wird die Bundesministerin der Verteidigung Ursula von der Leyen dort am Mittwoch (12. Februar) zu einem Besuch erwartet.

In der Stadt selbst wird man von dieser hochrangigen Visite vermutlich kaum etwas mitbekommen. Die Sicherheitsvorkehrungen sind diskret. "Für die Bürger wird es keine Einschränkungen oder Sperrungen geben", sagt Oberstleutnant André Werres vom Presse- und Informationszentrum der Streitkräftebasis. Die Ministerin werde mit dem Auto gefahren kommen. Unter Umständen aber auch mit dem Hubschrauber. Das hänge vom Tagesplan und anderen Terminen ab.

Verteidigungsministerin von der Leyen besucht gerade alle Teilstreitkräfte, wie das Heer, die Marine und die Luftwaffe, um sich selbst vor Ort ein Bild zu machen, so der Pressesprecher. In diesem Rahmen erfolgt auch der Besuch der Streitkräftebasis (SKB). Diese ist zuständig für alle streitkräftegemeinsamen Aufgaben, wie es so schön heißt. Sie unterstützt die Einsatzbereitschaft aller Organisationsbereiche der Bundeswehr und deren Einsätze im Ausland, stellt die strategische und operative Mobilität der Streitkräfte sicher. Dazu gehört auch die Führungsunterstützung. Diese sorgt mittels Funk, Satellitenkommunikation und mobilen Kommunikationssystemen für die reibungslose Führungsunterstützung an der Basis im Inland und in den Einsatzgebieten der Bundeswehr.

In Storkow angesiedelt ist das Führungsunterstützungsbataillon 381. Dieses untersteht unmittelbar dem Führungsunterstützungskommando in Bonn. "Die Ministerin wird sich von den hoch spezialisierten Fachkräften im Storkower Bataillon heute demonstrieren lassen, wie es weltweit gelingt, die Kommunikation zu ermöglichen, auch in der Wüste oder anderen unwirtlichen Regionen", erklärt Oberstleutnant André Werres. Die Storkower IT-Spezialisten seien auch personell an Auslandseinsätzen der Bundeswehr beteiligt.

Für ihren Besuch in Storkow hat sich die Verteidigungsministerin heute mehrere Stunden Zeit genommen. Sie wird die Technik in Augenschein nehmen und sich erklären lassen. Es wird eine Videokonferenz in Einsatzgebiete geben, und die Besichtigung des in der Kurmark-Kaserne angesiedelten Familienbetreuungszentrums steht ebenfalls auf dem Programm.

Mehr als 20 Journalisten verschiedener Medien haben sich angemeldet, um über das Ereignis zu berichten. Alle müssen sich zunächst am Eingang der Kaserne einem strengen Sicherheitscheck unterziehen, zu dem auch Spürhunde gehören. "Das ist ganz normal, wenn ein Minister der Bundesregierung irgendwo auftaucht", betont Pressesprecher André Werres.

Die Storkower Bürgermeisterin Cornelia Schulze-Ludwig freut sich, dass Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den Weg nach Storkow findet. "Das ist eine große Wertschätzung für die Bundeswehr in unserer Stadt, mit der es eine gute Zusammenarbeit gibt", sagt sie und betont: "Die Bundeswehr ist hier auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber. Und wir sind sehr froh, dass der Standort Storkow im Zuge der Bundeswehrreform erhalten geblieben ist." Und noch ein Aspekt ist ihr wichtig: "Vielleicht haben die zahlreichen Journalisten ja noch Zeit, sich unsere Stadt anzuschauen oder werden angeregt, wiederzukommen. Storkow hat eine Menge zu bieten."

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