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Nur drei Tore in Hälfte zwei

Josefine Hoffmann kam zwar auf acht Tore, erzielte davon aber sechs Siebenmeter.
Josefine Hoffmann kam zwar auf acht Tore, erzielte davon aber sechs Siebenmeter. © Foto: MZV
Martin Terstegge / 23.01.2018, 15:21 Uhr
Falkensee (MOZ) Mit zwei Gesichtern präsentierten sich die Handballerinnen des MBSV Belzig im Auswärtsspiel beim HSV Falkensee 04 II. Vor der Pause konnte sich Trainer Denis Wandersee am Spiel seiner Mannschaft erfreuen, im zweiten Durchgang wuchs mit jeder Minute die Frustration.

Da Jasmin Melzer und Käthe Jäger fehlten, musste Janine Mattner auf der linken Seite heran. Dort machte sie auch zwei ihrer insgesamt drei Treffer, es hätten aber auch leicht ein paar mehr sein können, bei mehr Konzentration. Das gilt aber für die gesamte MBSV-Mannschaft, deren Offensivleistung, gerade im zweite Abschnitt eher gegen Null tendierte.

Bei Spielbeginn war jedoch noch alles im Lot. Dank der guten Defensive, angefangen mit einer starken Torfrau Sara Kleetz, kamen die Gäste zu vielen einfachen Toren, gerade über die zweite Welle. In der 10. Minute erzielte Josefine Hoffmann per Siebenmeter das 6:2, was den Heimtrainer zu seiner Auszeit veranlasste. Mental erreicht hat er sein Team nicht, die Bad Belzigerinnen stürmten unbeeindruckt weiter, wenngleich nicht jeder Wurf sein Ziel fand. In der 25. Minute erhöhte Jessica Zithier auf 11:6, die Gastgeberinnen erreichten lediglich noch eine kleine Korrektur zum 8:11-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Falkenseerinnen in der Deckung aggressiver, was den Gästen weniger behagte. Obwohl weniger Tore fielen schien die Welt für Trainer Wandersee bis zur 38. Minute noch in Ordnung, als Lisa Hermann, die er nach zweiwöchigen Trainingsrückstand erst nach der Pause brachte, zum 13:10 traf.

Bevor er den nächsten Treffer registrieren konnte, vergingen dann elf Minuten. Die MBSV-Frauen vergaben entweder leichtfertig ihre Chancen und machten sich das Leben schwer, indem sie nun stets versuchten sich bis zur Sechs-Meter-Linie durchzutanken, anstatt die HSV-Abwehrlücken einmal aus neun Metern zu nutzen.

Nur gut, dass die Gäste in der Deckung nicht nachließen. Sie standen weiter sehr konzentriert, machten es dem HSV-Team nicht leicht. Erst als die Bad Belzigerinnen in Unterzahl gerieten, mussten sie drei Gegentore zum 13:13-Ausgleich hinnehmen. In der 49. Minute brachte Hoffmann mit ihrem sechsten verwandelten Strafwurf ihr Team zum letzten Mal in Führung. Es war auch das letzte MBSV-Tor des Tages.

Zum Glück waren die Falkenseerinnen auch nicht torgefährlicher. Von neun Siebenmetern blieben fünf ungenutzt. Ihr letzter Treffer fiel in der 55. Minute zum 14:14-Endstand, den sie fast wie einen Sieg feierten.

Am kommenden Sonntag (28. Januar) ist um 14.30 Uhr der HSV Wildau zu Gast in der Albert-Baur-Halle.

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