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Kiosk am Fürstenberger Bahnhof soll ersetzt werden / Startschuss fällt am 1. März

Ein Kunstprojekt zum Mitmachen

Was ist Kunst? Über die Installation, die anstelle des  Kiosks am Bahnhof errichtet werden soll, können die Fürstenberger mitentscheiden.
Was ist Kunst? Über die Installation, die anstelle des Kiosks am Bahnhof errichtet werden soll, können die Fürstenberger mitentscheiden. © Foto: Matthias Henke
Matthias Henke / 22.02.2013, 19:03 Uhr
Fürstenberg (MZV) Am 1. März wird der Startsignal gegeben, um ein Kunstobjekt für den Park am Fürstenberger Bahnhof zu schaffen. Dies gab Bauamtsleiter Heiko Körner bei der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses bekannt. Dabei ist auch die Meinung der Fürstenberger gefragt.

Der Ablauf des Verfahrens ist präzise durchgeplant. Für fünf Wochen, bis zum 5.April, können in einem Online-Forum, getreu dem Motto "Wünsch Dir was", Vorschläge eingebracht werden. Ziel ist es, den leerstehende Kiosk an der Ecke Bahnhofs-/Schützenstraße ganz oder in Teilen durch Kunst zu ersetzen (GZ berichtete). Parallel zu der Online-Diskussion findet ein Malwettbewerb statt. Mit im Boot ist die Drei-Seen-Grundschule. Auch die junge Generation wolle man ansprechen, so Körner.

Zeitgleich mit dem Start von Forum und Mal-Wettbewerb ergehe ein Aufruf an Künstler, sich an dem Projekt zu beteiligen. Fünf werden im Verlaufe des Verfahrens ausgewählt, die dann Entwürfe entsprechend den Vorgaben einreichen können.

Es müsse jedoch niemand Angst haben, von einer hoffentlichen regen Beteiligung an der Ideenfindung abgeschnitten zu werden, weil er nicht über einen Internetanschluss verfügt, sagte Körner. Interessierte, die den Postweg bevorzugen, können ihre Ideen auch so übermitteln. Den prominenten Ort ansprechend zu gestalten, immerhin mit das Erste, was ankommende Bahnreisende sehen, wenn sie in Fürstenberg ankommen, sei im Interesse aller.

Den nächste Schritt zum Kunstobjekt stellt eine öffentliche Runde am 18. April dar. Bei dieser werden die Ergebnisse, die on- und offline eingegangen sind, präsentiert und zur Diskussion gestellt, so dass bis Ende April die endgültige Aufgabenstellung festgezurrt werden kann. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler haben anschließend bis zum 14. Juni Zeit, ihre Entwürfe einzureichen.

Es folgt die Internet-Diskussion Teilzwei - wiederum für fünf Wochen. Parallel dazu werden die Entwürfe ausgestellt.

Wer von den teilnehmendenKunstschaffenden letztendlich den Zuschlag bekommt, das entscheidet sich am 30. August. Ausnahmsweise hat hier jedoch nicht die breite Öffentlichkeit das Wort, sondern eine Jury. Das Gremium besteht aus Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp (parteilos), der Vorsitzenden des Stadtentwicklungsausschusses, Sylvia Polzin (Regionales Bürgerbündnis), sowie drei Vertretern des Brandenburgischen Verbandes bildender Künstler, des Berufsverbandes Angewandte Kunst Berlin-Brandenburg sowie eines Planungsbüros.

Stadtverordnetenvorsteher Lutz Wilke (Allianz für Fürstenberg und Ortsteile) obliegt es, kräftig die Werbetrommel für das Projekt zu rühren - er übernimmt die Schirmherrschaft.

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