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Frank Balzers erster Arbeitstag im Rathaus Eisenhüttenstadt / Neujahrsempfang am 10. Februar

Neuer Chefsessel im Bürgermeisterbüro

Neuer Arbeitsplatz: Bürgermeister Frank Balzer hat am Montag erstmals Platz genommen auf seinem Chefsessel.
Neuer Arbeitsplatz: Bürgermeister Frank Balzer hat am Montag erstmals Platz genommen auf seinem Chefsessel. © Foto: MOZ
Janet Neiser / 08.01.2018, 19:24 Uhr
Eisenhüttenstadt (ja) Seinen ersten Weg als Bürgermeister ins Rathaus musste Frank Balzer nicht allein gehen. Er wurde an seinem ersten Arbeitstag vom Fernsehen begleitet. Im Rathaus selbst war eigentlich alles wie immer - sogar der Hinweis "Bürgermeisterin" stand noch auf den Wegweisern auf den einzelnen Etagen. Der Alltag geht weiter.

Die Namensschilder für das Bürgermeisterbüro aber sind bereits in Arbeit. Dort wird künftig nicht nur der Name Frank Balzer auftauchen, sondern auch der seines neuen Büroleiters Frank Eckert. Der ehemalige Journalist und spätere Wahlkampfmanager Balzers wurde neu eingestellt und wird sich künftig um alle wichtigen Termine und die Pressearbeit kümmern.

Ein wenig ungewohnt ist das neue Büro für den neuen Mann an der Rathausspitze noch. Aber seinen eigenen ergonomischen Stuhl hat er sich mitgebracht - darauf saß er als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender gut, darauf will er nun die Geschicke der Stadt leiten. Schon jetzt geht er von mehr Arbeitszeit in seinem Posten aus. "Gerade auch die ersten Monaten", betont er. "Da gilt es vieles kennenzulernen." Unter anderem vor allem das Personal im Rathaus. Dort wird er sicherlich Akzente setzen, denn Wirtschaftsförderung ist bei ihm Chefsache, wie er am Montag betonte. Deshalb werde er in den kommenden Monaten auch mit vielen Unternehmern reden.

Zwei wichtige Termine nannte Balzer ebenfalls: Am 10. Februar wird es den Neujahrsempfang der Stadt geben, im März soll dann der Haushalt für das laufende Jahr eingebracht werden, der momentan von der Kämmerei erarbeitet wird. "Ich hoffe, wir können da noch einiges klären", sagt er mit Blick auf die Nichtgenehmigung des Haushaltes durch die Kommunalaufsicht im Vorjahr. Aber er zeigt sich sehr zuversichtlich.Sein 100-Tage-Programm werde er in Angriff nehmen, versicherte Frank Balzer. "Aber das heißt ja nicht, dass in 100 Tagen alles erledigt sein muss." Er wolle die Themen, die er im Wahlkampf angesprochen habe, diskutieren.

Ändern soll sich in der Stadt vor allem die Kommunikation, das sei ganz wichtig für das Miteinander, für das er im Wahlkampf geworben habe. Ob er die Tradition der Einwohnerversammlungen fortführen werde, könne er noch nicht beantworten. Da gebe es noch Gespräche. Das Gleiche gilt für die Bürgermeistersprechstunden. Er werde abwägen, was wichtig ist, sei aber nicht beratungsresistent.

Das ausführliche Interview mit dem neuen Bürgermeister können Sie am Mittwoch in der Märkischen Oderzeitung lesen.

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Hans Aalbrunn 12.01.2018 - 09:44:35

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.

Herr Balzer war immer der Meinung,dass das Personal im Rathaus reduziert werden sollte. Mit der Neueinstellung eines „eigenen” Büroleiters hat er jetzt selbst sehr früh damit begonnen die eigene Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen. Fazit: „Raider heißt jetzt Twix - sonst ändert sich nix”

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