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Nachwuchs organisiert Regatta des Saarower Segler Vereins am Werl um den Yesterdaycup

Jugend sorgt für Spaß der Älteren

Jörg Binder / 12.07.2017, 05:35 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Der traditionelle Yesterdaycup des Saarower Segler Vereins am Werl (SSVaW) hat auch diesmal wieder gezeigt, dass die Jugend nicht nur erfolgreich segelt. Sie organisierte die Regatta professionell.

Wieder mal hat die Jugend des Saarower Segler Vereins am Werl den "Alten" beweisen, dass sie von der Organisation einer Regatta Ahnung hat. Die Nachwuchssegler haben auch in diesem Jahr die Spaßregatta ausgerichtet, in der die "Großen Menschen in kleinen Booten" zeigen können, was Segeln bedeutet. Professionell wurde die Regatta unter der Leitung von Celine Reißmann durchgeführt. In kürzester Zeit legte Sie mit der Jugend des SSVaW namentlich Lorenz Schüler, Fiete Schmelzer, Esther Schüler, Theresa Schewe und Niklas Kappel einen sogenannten Up-and-Down-Kurs bei Westwind von bis zu vier Windstärken.

Bei stabilem und kräftigem Wind gingen diesmal jeweils fünf Segler in der Klasse unter und über 80 Kilogramm an den Start. Der angesagte Regen blieb glücklicherweise aus, was aber nicht bedeutet, dass der ein oder andere nicht nass wurde. Um den auf dem Motorkutter wartenden Seglern das Warten zu versüßen, hatten Celine Reißmann und Theresa Schewe von der Wettfahrtleitung den Seglern extra Kuchen gebacken, der sehr gut bei allen Beteiligten ankam.

Zunächst startete die Klasse unter 80 Kilogramm und segelte drei Wettfahrten. Katharina Herrendörfer, die Vorjahressiegerin, trat in diesem Jahr nicht an. So war der Weg frei in Richtung Wanderpokal für den Vereinsvorsitzenden Rene Kappel ab. Der SSVaW-Chef nahm nach einem Jahr Pause zum zweiten Mal beim Yesterdaycup teil. Er konnte sich gegen die starke Konkurrenz der Familie Pfuhl durchsetzen. Der zweite Platz ging an Thomas Pfuhl vor seiner Schwester Sabine Weidner. Die Dritte aus der Familie, Regina Kraus, kenterte in der dritten Wettfahrt und verlor dadurch einige Punkte.

Die zweite Klasse über 80Kilo ging mit ähnlicher Besetzung wie im Vorjahr an den Start. Hier kam es zu den meisten Kenterungen. So ging Gerrit Vetter in der zweiten Wettfahrt baden und der zweite Vorsitzende Thomas Bolatzky gewann schließlich den Kenter-Orden des Vereins, da er zweimal aus dem Opti stieg. Den Sieg holte sich Sportwart Jörg Binder. Er verwies Vorjahresgewinner Udo Wilke auf den zweiten Platz.

Für die Jugendsegler gilt es jetzt, sich auf eigene Wettfahrten zu konzentrieren. Fiete Schmelzer startet bei der Weltmeisterschaft in Belgien. Und später wie Celine Reißmann bei der Deutschen Meisterschaft. Dort segelt auch Lorenz Schüler, der danach an der WM teilnimmt.

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