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Kräuterpfad sucht Mitläufer

Dufte Idee: Jana Meier, Lehrerin am Einstein-Gymnasium, Mukades aus Pakistan, Restaurantkoch Thorsten Lützow und die Leiterin der Blumberger Mühle, Aija Torkler im Kräutergarten
Dufte Idee: Jana Meier, Lehrerin am Einstein-Gymnasium, Mukades aus Pakistan, Restaurantkoch Thorsten Lützow und die Leiterin der Blumberger Mühle, Aija Torkler im Kräutergarten © Foto: MOZ/Daniela Windolff
Daniela Windolff / 15.06.2016, 06:40 Uhr
Angermünde (MOZ) Herzenspfad, Schnupperpfad, mediterraner Pfad ... die Blumberger Mühle will ausgetretene Pfade verlassen und mit einem neuen Projekt neue Wege gehen.

Direkt am Nabu-Informationszentrum wird derzeit ein besonderer Kräutergarten angelegt, in dem thematisch unterschiedliche Bereiche gestaltet werden sollen, die alle Sinne ansprechen.

Duftkräuter wie Minze oder Lavendel säumen den Schnupperpfad, Kräuter, die das Herz stärken oder der Lunge gut tun, werden attraktiv gruppiert. Traditionelle Küchenkräuter, alte, fast vergessene Heilkräuter, Kräuter der modernen mediterranen Küche können hier ihren Platz finden. So entsteht ein begehbares, mitwachsendes, anschauliches "Lehrbuch", in dem sich Besucher informieren und immer wieder neu inspirieren lassen können, in dem Schüler praktisches Wissen erfahren und in dem sich Restaurantkoch Thorsten Lützow nach Herzenslust bedienen kann. Frisch aus dem Kräutergarten direkt auf den Teller. Das ist das Konzept, das Aija Torkler, Leiterin der Blumberger Mühle, jetzt gemeinsam mit Angermünder Schulen, mit Flüchtlingen und vielen Freiwilligen umsetzen möchte. Es ist das erste Projekt, das die "Kräuterregion Uckermark" auf den Weg bringen soll. Die Vision: Die Uckermark mit ihrem großen Artenreichtum könnte sich als unverwechselbare Region der Wildkräuter, des Kräuteranbaus und der Kräuterverarbeitung profilieren und ein dichtes Netzwerk von vielen Partnern, Landwirten, Gärtnern, Verarbeitungsgewerbe, Gesundheitsbranche, Naturschutz und Ehrenamtlichen knüpfen.

Das Projekt Kräuterpfad in der Blumberger Mühle ist ein Mosaikstein. Die Pflanzen hat die Blumberger Mühle. Jetzt werden ehrenamtliche Mitstreiter gesucht, die Ideen zur Gestaltung einbringen und sich regelmäßig sozusagen als Paten um den Anbau und die Pflege der Kräutergärten kümmern. Das Einstein-Gymnasium hat bereits Interesse bekundet. Auch Flüchtlinge können sich hier nützlich machen. Mukadés aus Pakistan absolviert gerade ein sechswöchiges Praktikum in der Blumberger Mühle. Er hat den Grundstock für den Kräutergarten gelegt, den Boden bereitet und einen Weidenzaun geflochten.

Wer Interesse hat, kann sich in der Blumberger Mühle melden.

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