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Neutrebbins Bürgermeister war zum Gegenbesuch in der niederschlesischen Odergemeinde / Gemeindevertretung berät über Aufnahme von Beziehungen

Oderbrücher von möglichem Partnerort Zabor begeistert

Vor dem Schloss in Zabor: Robert Sidruk, Bürgermeisiter der niederschlesischen Gemeinde, führte Steffi Albrecht und Werner Mielenz aus Neutrebbin durch seinen Heimatort.
Vor dem Schloss in Zabor: Robert Sidruk, Bürgermeisiter der niederschlesischen Gemeinde, führte Steffi Albrecht und Werner Mielenz aus Neutrebbin durch seinen Heimatort. © Foto: privat
Ulf Grieger / 24.08.2017, 06:13 Uhr
Neutrebbin (MOZ) Neutrebbins Bürgermeister Werner Mielenz ist dabei, seine Gemeinde zu "verkuppeln". Und zwar mit der polnischen 4000-Einwohner-Gemeinden Zabor. Der entscheidende Tipp, es ausgerechnet mit diesem Reitsport-Mekka zu versuchen, stammte aus den Gesprächen mit den befreundeten polnischen Reitervereinen, mit denen der Altbarnimer Verein enge Kontakte pflegt. Robert Sidruk, Bürgermeister von Zabor, war bereits in Neutrebbin und hatte sich dort über das größte Kolonistendorf im Oderbruch und seine Entwicklung erkundigt.

Jetzt hatte er Werner Mielenz zum Gegenbesuch eingeladen.Der wurde von Gemeindevertreterin Steffi Albrecht begleitet. Zur Gemeindevertretersitzung Ende September will Mielenz seine Reiseeindrücke mit den Gemeindevertretern auswerten. Zuvor aber bekommen sie selbst noch Gelegenheit, sich vor Ort von Zabor zu überzeugen. Sie sind nämlich eingeladen, am 8. September im Weinzentrum an einem Fest teilzunehmen.

Die Ortschaft liegt etwas 170 Kilometer von Neutrebbin entfernt in Niederschlesien an der Oder, etwa 17 Kilometer östlich der Stadt Zielona Góra (Grünberg in Schlesien). Südlich der Ortschaft befindet sich der Kaiserberg, ein Hügel, der 87 Meter über der Oder und 146 über dem Meeresspiegel liegt. Bei dem Ort befindet sich ein See. Bekannt wurde Zabor, das bis 1936 Saabor und bis 1945 Fürsteneich hieß, vor allem durch die letzte Frau des deutschen Kaisers Wilhelm II: Hermine von Schönaich-Carolath, geborene Prinzessin Reuß ä. L. lebte hier vor und nach ihrer Ehe mit Wilhelm II. dort. Sie starb 1947 in Frankfurt (Oder).

Werner Mielenz freut sich, dass er mit dem Bürgermeister des möglichen Partnerortes in vielem übereinstimmt. Das sei eine gute Grundlage, auch gemeinsame Förderprojekte anzugehen. Zudem schwärmte er regelrecht von den zur Gemeinde gehörenden Dörfern. Im Schloss Zabor befindet sich ein Kinderheim, das auch viele Arbeitsplätze bietet. Ein anderes Schloss soll zum Hotel umgebaut werden. Ähnlich wie in Güstebieser Loose, fährt auch in Zabor ein Fähre über die Oder. Dort allerdings als wichtiges Nahverkehrsmittel. Geplant sei ein Brückenbau, hat Mielenz erfahren.

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