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Prominente fordern vor Wahl Klimaschutz, Frieden und Gerechtigkeit

Der Moderator Eckart von Hirschhausen beteiligt sich an der Forderung, vor der Bundestagswahl mehr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit.
Der Moderator Eckart von Hirschhausen beteiligt sich an der Forderung, vor der Bundestagswahl mehr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. © Foto: dpa
07.09.2017, 12:08 Uhr
Berlin (dpa) Arzt und Autor Eckart von Hirschhausen, Köchin Sarah Wiener, Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber, Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth und andere Prominente fordern vor der Bundestagswahl mehr Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Die nächste Bundesregierung müsse Generationengerechtigkeit in das Grundgesetz aufnehmen, mahnen sie in einem "Generationenmanifest", das einige der Unterzeichner am Donnerstag in Berlin vorstellten.

Die Nachkriegsgenerationen hätten den Grundsatz "stillschweigend kassiert", ihren Kindern eine bessere und gerechtere Welt zu hinterlassen, heißt es in dem Papier. "Unsere Leistungsgesellschaft mit ihrem Produktions- und Wachstumswahn ist dabei, die Erde für unsere Nachkommen unwirtlich und unbewohnbar zu machen."

Zu den Forderungen gehören der Einsatz gegen Atomwaffen und Waffenlieferungen in Spannungsgebiete, der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wie Kohle und Öl bis 2040, ein neues, an Digitalisierung angepasstes Bildungssystem, faire Löhne, mehr Steuern für Reiche und strengere Haftungsregeln für Unternehmen. "Es sind alles Selbstverständlichkeiten", sagte Klimaforscher Schellnhuber. Sie müssten aber ausgesprochen werden.

Die Initiatoren bezeichnen sich als "radikal überparteilich". Es gehe nicht nur um Kinder in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt, sagte Claudia Langer von der Generationen Stiftung. Ziel sind 200 000 Unterschriften.

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