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"Reflektieren, was wir haben"

Stechow ist einer der Orte, die sich in diesem Jahr beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" beworben haben.
Stechow ist einer der Orte, die sich in diesem Jahr beim Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" beworben haben. © Foto: Sandra Euent
Sandra Euent / 09.09.2017, 09:33 Uhr
Stechow (MOZ) "Unser Dorf hatZukunft" - so heißt der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum zehnten Mal vom Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft gestartet wurde. 2018 soll der neue Landessieger gekürt werden, der dann 2019 auf Bundesebene dabei sein wird. Doch zuerst muss in der ersten Runde, für die sich die Orte und Ortsteile bis zum 30. Juni bewerben konnten, der Landkreis vom Konzept überzeugt werden. Zuletzt geland das Spaatz. In der kommenden Woche finden die Ortsbegehungen statt.

So auch in Stechow, wo der Ortsbeirat nach den positiven Erfahrungen aus der letzten Bewerbung beschloss, erneut mitzumachen. "Es ist eine gute Gelegenheit zu reflektieren, was wir vor Ort noch haben und welche der gesetzten Ziele wir schon erreicht haben", begründet Ortsvorsteherin Bianca Eichler die erneute Bewerbung.

Einige Ziele, die man 2014 formuliert hatte, sind mittlerweile abgehakt. So gibt es eine aktuell gehaltene Homepage, auf der Einheimische, aber auch Besucher, alles Wissenswerte über Stechow erfahren können. Die im Ort vorhandenen Vereine, wie der Sportverein, der Förderverein der Kirche und die Feuerwehr, haben sich gerade auch in der Vorbereitung der 700-Jahr-Feierlichkeiten besser vernetzt. Der Zusammenhalt und das Engagement der Menschen sei größer geworden, freut sich die Ortsvorsteherin. Der Spielplatz ist nach und nach zu einem Mehrgenerationenplatz geworden. "Hier wollen wir aber noch mehr tun", so Bianca Eichler. Prämien aus dem Wettbewerb sollen daher zum Beispiel für mehr Sitzgelegenheiten am Platz eingesetzt werden.

Zu den neu formulierten Zielen des Ortes gehört die Schaffung von zusätzlicher Wohnbebauungsfläche und eine Kita-Erweiterung. Man will attraktiv bleiben für junge Familien. Ein Dorfverein stehe kurz vor Gründung, so Eichler weiter. Am Dienstag hofft sie, wie viele andere Orte im Havelland, die Kommission davon zu überzeugen, dass ihr Dorf Zukunft hat.

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