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Hunderte schauten Ausdauer-Sportlern im Sportzentrum Erkner zu / Staus in der Stadt

Erkner
Viel Zuspruch für Triathlon

Jetzt gleich aufs Rad springen: Triathlon-Teilnehmer der olympischen Distanz beim Verlassen des Erich-Ring-Stadions. Die Ausdauer-Sportler haben gerade 1,5 Kilometer im etwa 18 Grad warmen Wasser des Dämeritzsees hinter sich gebracht
Jetzt gleich aufs Rad springen: Triathlon-Teilnehmer der olympischen Distanz beim Verlassen des Erich-Ring-Stadions. Die Ausdauer-Sportler haben gerade 1,5 Kilometer im etwa 18 Grad warmen Wasser des Dämeritzsees hinter sich gebracht © Foto: MOZ/Joachim Eggers
Joachim Eggers / 10.09.2017, 18:21 Uhr - Aktualisiert 10.09.2017, 19:07
Erkner (MOZ) Hunderte Sportbegeisterte haben am Wochenende den 1. Erkner-Triathlon verfolgt und die mehr als 1000 Teilnehmer angefeuert. Die Beteiligung außerhalb des Sportzentrums blieb eher verhalten. Autofahrer mussten teils sehr viel Geduld mitbringen. Einen heiteren Begleit-Akzent setzte der Strick-Triathlon im Park des Hauptmann-Museums.

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1. Erkner-Triathlon

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Stefanie Kircheis war am Sonntagmorgen mit ihren zweieinhalbjährigen Zwillingen Vanessa und Sophie im Kinderwagen in Richtung Sportplatz unterwegs. "Als Anwohner kriegen wir ja schon eine Menge Lärm mit", sagte die junge Frau, "aber ich freue mich trotzdem. Ist ja auch was für Erkner."

1. Erkner-Triathlon am 10. 9. 2017 - Radfahren, Schwimmen und Laufen in verschiedenen Klassen. die Strecke ging bis nach Mönchwinkel und Hartmannsdorf
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Erster Erkner-Triathlon

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Begeistert zeigte sich im Stadion auch Herbert Göhring, langjähriger Vorsitzender des Volleyball-Vereins Grün-Weiß. "Toll, dass die sowas organisiert haben", sagte er. "Super", sagten auch Christine und Uwe Mohr, die das Schwimmen, wie viele andere, vom sonst gesperrten Steg am Dämeritzsee verfolgten. "Wir sind selber Läufer", sagten die 56 und Jahre alten Eheleute, die sich für die Jedermann-Distanz am Nachmittag angemeldet hatten: 700 Meter Schwimmen, 28 Kilometer radeln und zum Schluss 3,6 Kilometer laufen. An einem Ende der Skala stand 100 Meter Schwimmen und 400 Meter laufen für Acht- und Neunjährige, am anderen Ende die olympische Distanz: 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer radeln, 10 Kilometer laufen. Für diese Distanzen musste die Strecke weit über Erkner hinaus, bis Mönchwinkel, führen und machte den Einsatz von um 180 Helfern erforderlich, die meisten ehrenamtlich wie Feuerwehr und Johanniter.

Wirklich reibungslos ging das nicht über die Bühne: "Das war jetzt schon das vierte Mal, wo es eng war", sagte Alexander Preuß, einer der Ordner, als er am Morgen am Friedensplatz - genau: am Fußgängerüberweg über die Berliner Straße - den Weg wies. Längst nicht alle Autofahrer wollten einsehen, dass die Friedrichstraße in Richtung Süden nicht befahrbar war, viele Freizeit-Radler waren unterwegs, auch Fußgänger mussten ermahnt werden. In der Breitscheidstraße - die Ausweichroute in Richtung Autobahn - gab es Staus, auch, weil Autos in Richtung Fürstenwalder Straße parkten. Regelrecht blockiert war der Verkehr aus Richtung Neu Zittau. Der ovale Kreisel war immer wieder minutenlang für den Autoverkehr gesperrt, weil einerseits Läufer aus der Friedrichstraße auf die Strecke gingen, andererseits Radler und Läufer auf dem Rückweg zum Stadion aus der Hauptmannstraße kamen.

Eine herrliche Szene spielte sich gegen Mittag an der Hartmannsdorfer Kreuzung ab: Um das Stop-Schild in der Schulstraße, neben der Gaststätte, das nur störte, abzuhängen, nahm Feuerwehrmann Ralf Haschke den elfjährigen Connar Kleinert kurz Huckepack, und der warf eine Jacke über das Schild.

Heiter ging es im Park des Gerhart-Hauptmann-Museums zu. Dort hatten kunstsinnige Frauen um Beate Kirscht ihre Idee eines Strick-Triathlons umgesetzt - mit Wollwurf, einem in Wolle eingehüllten Fahrrad und der ebenso gestalteten Figur rechts im Bild.

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