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Die Depeche-Mode-Coverband "Force to mode" begeisterte mehr als 600 Zuschauer

Winke-Fläche im Fürstenwalder Museumshof

Synthie-Pop fast wie vom Original: Die Cover-Band Force to mode um Christian Schottstädt in Fürstenwalde
Synthie-Pop fast wie vom Original: Die Cover-Band Force to mode um Christian Schottstädt in Fürstenwalde © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 11.09.2017, 06:30 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Es war das letzte Freiluft-Konzert des Jahres an der Kulturfabrik: Mehr als 600 Besucher feierten am Sonnabendabend die Berliner Depeche-Mode-Coverband Force to mode.

Ganz neu war das Gastspiel in der Spreestadt nicht. Schon 2015 trat die Band open air an der Kulturfabrik auf, 2016 sorgten sie beim Stadtfest für Tanzlaune zur späten Stunde auf dem Marktplatz. Nun hatte Kufa-Chef Klaus-Peter Oehler das Trio erneut gebucht und sollte Recht behalten. 600 Karten gingen schon im Vorverkauf weg, weitere Zuschauer wurden am Abend eingelassen. Die Vorgruppe "Adam is a girl" mit Sängerin Anja Adam, auch aktiv am Keyboard, und ihr Drummer Alex Pierschel boten viel Indie-Pop, eine Mischung aus Dark-Sound und Elektro.

Eine schöne Einstimmung auf die Hauptband des Abends, die sich bei ihrer "Devotional"-Tour bewusst an den Mode-Alben der 80er- und 90er Jahre orientierte. Nach zwei B- Songs hatten Matthias Kahra (Gitarre), Thomas Schernikau (Keys) und Sänger Christian Schottstädt die Massen in schwarzer Kluft, einige sogar mit Depeche-Mode-Shirts, spätestens bei "Stripped", den dritten Songs auf ihrer Seite.

Der Hüftschwung Schottstädts, das Schwenken des Mikros in die Menge mit der Aufforderung mitzusingen und ein gut gemachter Sound - viele Besucher gaben sich gern dem schönen Schein hin, die Original-Synthiestars vor sich zu haben. Tanzlaune herrschte bei "Enjoy the silence". Die Band weiß, wie man Fans glücklich macht, auch mit Lobesworten und gleich mehreren Zugaben, auch die ruhigen Songs von Martin L. Gore wie "But not tonight", gesungen von Keyboarder Schernikau, kamen gut an.

Spätestens bei "Never let me down again" verwandelten die Zuschauer den Museumshof in eine Winke-Fläche. "Fürstenwalde, ihr seid das tollste Publikum Brandenburgs", tönte es am Ende gegen 22 Uhr vom Sänger mit seiner Mähne.

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