Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Ein Kennenlernen der anderen Art

Alexandra Gebhardt / 11.09.2017, 14:43 Uhr
Brandenburg (MZV) Mindestens genauso spannend wie die Einschulung für alle Erstklässler, war der erste Schultag am Montag für die Schüler der siebenten Klassen. Aus der Grundschule entlassen, trafen sie auf den weiterführenden Oberschulen erstmals ihre neuen Klassenkameraden. Um sich als Klasse dann erst einmal richtig kennenzulernen, bevor der Schulalltag ruft, starten viele Schulen mit einer sogenannten Kennlernwoche - so auch die Otto-Tschirch-Oberschule, die Oberschule Nord, die BOS Kirchmöser oder das Bertolt-Brecht-Gymnasium. Alle siebenten Klassen der Bildungseinrichtungen kamen am Mittwoch am Gördensee zusammen, um sich einer ganz besonderen Aufgabe zu stellen: einem Geländespiel. Vom Humanistischen Regionalverband Brandenburg/Belzig e.V. und der Kinder- und Jugendfreizeit "KiJu" organisier,t ging es für rund 350 Jungen und Mädchen klassenweise auf einen gut 2-stündigen Parcours rund um den See. An zehn unterschiedlichen Stationen mussten Schüler als auch Lehrer hier Teamgeist und Durchhaltevermögen beweisen. "In erster Linie aber wollen wir mit dem Geländespiel erreichen, dass die Klassen sich untereinander besser kennenlernen", erläutert Corinna Glatzer, stellvertretende Leiterin des offenen Kinder- und Jugendclubs. Sie ist seit Beginn der Kennenlern-Aktion vor 19 Jahren an der Organisation beteiligt und kann auf durchweg positives Feedback zurückblicken. "Es sind ja nicht nur die Kinder, die sich neu kennenlernen. Auch die Lehrer bekommen einen ersten Eindruck von ihrer neuen Klasse", erklärt sie weiter.

Eine von ihnen ist Petra Tischler, Lehrerin an der Otto-Tschirch-Oberschule und seit diesem Schuljahr Klassenlehrerin der 7B. "Ich freue mich, alle heute noch besser kennenzulernen", sagt sie erwartungsvoll. Dabei geht es nach einem kurzen ersten Klassenfoto am Start des Geländespiels für die 19 Schüler gleich in die Vollen. Nach einem kurzen Marsch müssen sie zusammen so schnell wie möglich einen Berg hinauf und runter sprinten. 48,5 Sekunden braucht die Klasse dafür - und ist stolz, sich um 1,5 Sekunden besser geschlagen zu haben als die vorangegangene 7A. Rund um den Gördensee erwarten die Jugendlichen dann ein Namensspiel, Liederquiz, Wassertragen, Balancieren und, und und.

"Alle Stationen sind auf Teamgeist ausgerichtet, Spaß und Bewegung ausgerichtet. Immerhin lernt man sich so am besten kennen", so Franziska Gutstein, die die Schüler und Lehrer nach und nach in Empfang nimmt. Bis in die Nachmittagsstunden verleben alle Klassen einen aufregenden Tag. "Ich habe jetzt schon das Gefühl, einige besser zu kennen als vorher", freut sich etwa Desideria Große, die einige Gesichter der Klasse zwar schon aus der Grundschule kannte, sich nun aber doch wohler mit den neuen Kameraden fühlt.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG