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Erster Spatenstich in Woltersdorf / Zwölf neue Klassenräume sollen bis Herbst 2018 fertig gestellt werden

Woltersdorf investiert
Start für Grundschul-Anbau

Ansicht von der Weinbergstraße: Der Neubau (links) wird an die bestehenden Gebäude angebunden
Ansicht von der Weinbergstraße: Der Neubau (links) wird an die bestehenden Gebäude angebunden © Foto: .
Sandra Jütte / 14.09.2017, 19:28 Uhr
Woltersdorf (MOZ) Mit dem symbolischen Spatenstich und einem Sektempfang haben am Donnerstagvormittag die Bauarbeiten an der Woltersdorfer Grundschule begonnen. 5,7 Millionen Euro gibt die Gemeinde für zwölf neue Klassenräume, eine große Bibliothek und Lehrerzimmer aus.

Emsig graben 18 Schüler aus verschiedenen Klassenstufen im braunen Sand der Baugrube. Dort, wo sie stehen, soll bereits im Herbst 2018 ein neues Gebäude an der Weinbergstraße fertig gestellt werden. "Durch die sehr gute Vorbereitung des Planungsbüros bin ich optimistisch, dass wir das schaffen", sagt Bürgermeisterin Margitta Decker, die einen Spaten mit Gravur symbolisch an Schulleiter Claus-Dieter Stahl übergeben hat.

Dass die Schule den Erweiterungsbau dringend brauche, hat sie bereits zuvor in ihrer Ansprache betont. Nach jahrelangen Planungen ist am 31. Mai 2017 endlich der Bauvertrag mit der westfälischen Firma Fechtelkord und Eggersmann geschlossen worden. Das Architekturbüro Heitmann aus Gütersloh lieferte die konkreten Details. 5,7 Millionen Euro investiert die Gemeinde in die Grundschule - Fördergelder fließen für die größte Investition derzeit nicht.

Der Bedarf für mehr Platz ist seit längerem da. Seit einem Jahr sind die Klassenstufen 1 und 3 in provisorischen, dreistöckigen Containern neben der Turnhalle an der Vogelsdorfer Straße untergebracht. "In den letzten sechs Jahren ist die Schülerzahl von etwa 370 auf jetzt 450 gewachsen", sagt Claus-Dieter Stahl. Auf Grundlage eines Gutachtens rechnet er in der Zukunft mit mehr als 500 Schülern. "Es läuft auf jeden Fall auf vier Klassen pro Jahrgang hinaus", ist sich der Schulleiter sicher. Bereits jetzt seien die Jahrgänge mindestens dreizügig.

So sind im neuen Gebäude - in das die Klassen 1 bis 3 im kommenden Jahr einziehen sollen - zwölf neue Klassenräume geplant. Angrenzende Teilungsräume können für Gruppenarbeiten genutzt werden, zudem gibt es zwei Mehrzweckräume - alles behindertengerecht. Im Untergeschoss werden ein großes Lehrerzimmer, ein Verwaltungstrakt und eine mehr als 100 Quadratmeter große Schulbibliothek Platz finden.

Auf die freuen sich einige Schüler am meisten. "Ich bin eine echte Leseratte", sagt Viertklässlerin Aki Lani voller Vorfreude. Ihr Klassenkamerad Ole hofft nach Beendigung der Bauarbeiten gegenüber der Container wieder auf mehr Platz auf dem Schulhof. Auch Erstklässler Tim ist gespannt auf den Umzug in die neue Klasse. Lärmbeeinträchtigungen nehmen die Schüler und Schulleiter dafür gerne in Kauf.

Auch der Geschäftsführer der Baufirma, Marc-André Zander, sieht hier keine gravierenden Probleme. Die Arbeiten seien so geplant, dass es keine großen Beeinträchtigungen gebe. "Wir nehmen auch Rücksicht auf Prüfungszeiten", sagt er. Wenn das Wetter über den Winter mitspiele, sei auch die Fertigstellung im kommenden Herbst realistisch. Direkt nach dem ersten Spatenstich gehen deshalb die ersten Bauarbeiten los.

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