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Geburtenzuwachs in den Kliniken

© Foto: Kerstin Bunge
Bettina Winkler / 02.01.2014, 19:04 Uhr
und Uwe Spranger Strausberg/Rüdersdorf (MOZ) Die beiden Geburtsstationen in der Region haben im abgelaufenen Jahr erneut Zuwächse verzeichnen können. In Rüdersdorf erblickten 2013 insgesamt 757 Mädchen und Jungen das Licht der Welt, in Strausberg waren es 298. In Rüdersdorf gab es auch Neujahrsbabys.

Bereits zum wiederholten Mal hat es in der Rüdersdorfer Immanuel-Klinik im vorigen Jahr eine Geburtenzahl über der 700er Marke gegeben. Nach 739 Kindern im Jahr 2012 weist die Statistik für die zurückliegenden zwölf Monate mit 757 erneut ein Plus auf. Geboren wurden 366 Mädchen und 391 Jungen. Einmal konnten Zwillinge begrüßt werden. Das leichteste Kind, das 2013 in der Immanuel-Klinik geboren wurde, brachte 2100 Gramm auf die Waage, das Schwerste wog 4870 Gramm. Die Eltern kommen überwiegend aus Berlin und den Kreisen Märkisch-Oderland und Oder-Spree.

In dem Krankenhaus am Kalksee gab es am Mittwoch auch schon die erste Geburt 2014. Neujahrsbaby Klaas Lange kam um 15.37 Uhr zur Welt. Der Junge war 3240 Gramm schwer und 49 Zentimeter groß. Über ihn freuen sich die Eltern Sandra Lange und Falk Dawidowski sowie Schwester Johanna (3) aus Erkner. Den Eltern bei der Geburt zur Seite standen Hebamme Christine Schlenker und Jana Melcher, Ärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Am späten Abend gab es dann ein weiteres Neujahrskind: um 23.52 Uhr erblickte noch ein Junge das Licht der Welt.

Ein Neujahrsbaby konnte Strausberg nicht bieten. Dort war am Silvestermorgen das letzte Kind des Jahres 2013 zur Welt gekommen. Damit wurden insgesamt 298 Geburten gezählt. Das ist ebenfalls ein Zuwachs, denn zwölf Monate zuvor hatte es 289 Geburten gegeben. Das Licht der Welt erblickten 148 Mädchen und 150 Jungen. Mehrlingsgeburten waren nicht dabei. Krankenhaus-Chefin Angela Krug hofft auf eine Stabilisierung auf dem derzeitigen Niveau, denn mittlerweile seien die geburtenschwachen Jahrgänge aus den 1990ern in dem Alter, dass sie selbst Nachwuchs bekommen.

Die beliebtesten Vornamen waren im vergangenen Jahr in Rüdersdorf Sophie und Alexander. Sophie wurde hier 17-mal gewählt und lag damit knapp vor Charlotte und Marie (je 16). Auf den Plätzen folgten bei den Mädchen Amelie (11), Leonie (10), Johanna (9), Hanna und Lena (je 8) sowie Emily und Emma (je 7). Bei den Jungen kam Alexander auf 15 und lag damit vor Jonas (11), Ben (10), Benjamin und Paul (je 9), Felix und Tim (je 8) sowie Finn, Luca und Nils (je 7). Beurkundet wurden allerdings auch etliche außergewöhnliche Namen wie Letifee, Elody, Mehroop oder Thalia für Mädchen. Bei den Jungen fielen zum Beispiel Gislherr, Otis oder Jonte aus der Reihe. Erlaubt sei heute fast alles, hieß es im Standesamt. "Nur Begriffe, die eine Sache bezeichnen, sind keine Namen", erklärte Marlen Lippok-Schopon. Es sei auch nicht mehr nötig, dass der Vorname das Geschlecht verrät.

In der Strausberger Klinik machten 2013 bei den Jungen Finn (8) und bei den Mädchen Anna (6) das Rennen um den beliebtesten Vornamen. Laut Kerstin Tennius aus dem Strausberger Standesamt waren ansonsten auch Emma und Marie bzw. Benjamin und Arne beliebt. Neu in ihren Unterlagen tauchte der Name Zane auf, der aus dem Hebräischen komme. Die Standesbeamtin erwähnte zudem eine Hausgeburt in Strausberg.

Angehende Eltern werden in Strausberg und Rüdersdorf bereits im Vorfeld betreut. In Rüdersdorf gibt es an jedem 1. und 3. Mittwoch eines Monats um 18 Uhr Informationsabende mit Besichtigung des Kreißsaals. Treffpunkt ist das Foyer der Immanuel-Klinik Rüdersdorf. Anmeldung ist nicht nötig. Der erste Termin 2014 fällt am 6. Januar allerdings etwas aus der Reihe.

In Strausberg gibt es solche Informationsabende mit Besichtigung des Kreißsaales und der Wochenstation ebenfalls und zwar jeweils am 1. und 3. Dienstag im Monat ab 18 Uhr. Überdies genieße das Stillcafé mittlerweile großes Interesse. Knapp zwei Jahre nach dem Start wurden bereits mehr als 300 Besucherinnen gezählt, so die Auskunft. Der Treff findet jeweils am 1. und 3. Mittwoch eines Monats von 12.30 bis 14 Uhr statt.

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