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Kampfsport
Junge Kämpfer holen Gold

Starke Truppe: Starter des Ju-Jutsu Randori Bernau beim Thüringer Herbstturnier
Starke Truppe: Starter des Ju-Jutsu Randori Bernau beim Thüringer Herbstturnier © Foto: Dirk Gläser
Meike Prüfert und Dirk Gläser / 20.09.2017, 20:19 Uhr
Bernau (MOZ) Der erste Leistungstest nach der Sommerpause ist für die Kämpfer des 1. Ju-Jutsu-Vereins und des Ju-Jutsu Randori Bernau geglückt. Mit neunmal Gold, sechsmal Silber und achtmal Bronze konnten die Bernauer Kampfsportler zufrieden sein.

Das Trainingslager des 1. Ju-Jutsu-Vereins Bernau in Lindow hat sich bezahlt gemacht. Nach der Sommerpause hatten sich die Wettkämpfer intensiv auf die neue Saison vorbereitet und viele Stunden mit wettkampfspezifischem Training verbracht. Entsprechend heiß waren sie auf den ersten richtigen Test und der ist traditionell im thüringischen Leinefelde.

Besonders glücklich war das Geburtstagskind im Bernauer Team, Benjamin Vach, der an seinem 17. Geburtstag einen guten Wettkampf zeigte und sich mit drei sicheren Siegen selbst das schönste Geschenk erkämpfte.

Ebenfalls einen sehr guten Tag erwischte Florian Fünfstück, der mit einer kämpferischen Leistung und taktischem Gespür alle Kämpfe für sich entscheiden konnte. Fast ungläubig stand er verdient ganz oben auf dem Treppchen und erhielt dann auch noch den Preis des besten Technikers in seiner Altersklasse. Diesen Preis konnte auch Edda Maria Ernst erringen, die sich sehr souverän gegenüber ihren Gegnerinnen zeigte und alle ihren Siegeswillen spüren ließ.

Die Brüder Benedict und Nicolas Schulz, angetreten in der U15 und U10, ließen zur Freude der mitgereisten Mama, oder wegen ihr, alle Gegner hinter sich und sicherten sich jeweils Gold in ihren Gewichtsklassen. Auch Jonathan Vach wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann noch vor seinem Bruder Gold.

Wenn man jemandem eine solche Favoritenrolle zuschreiben möchte, dann Alexa Frei, die sich am Ende mit einem kleinen Quäntchen Glück gegen ihre Dauerrivalin aus Lindenberg durchsetzte. In bestechender Form zeigte sich Justin Jahn, der nach fast einjähriger Wettkampfpause sein außergewöhnliches Talent unter Beweis stellte und sich selbst für den langen Weg zurück und die vielen Trainingsstunden entschädigte. Besonders glücklich über ihre Goldmedaille war Samira Gust, die wohl am wenigsten mit dem ersten Platz gerechnet hatte, sich aber mit einem beherzten Auftritt selbst belohnte.

Für die Trainer Stefan Friedrich, Fridolin Vach, Julius Lietz und Tim Wilhelm waren die Ergebnisse Grund zur Freude. Denn insgesamt konnte der 1. Ju-Jutsu-Verein Bernau den Mannschaftssieg des gut besetzten Turniers für sich verbuchen. Allerdings sehen sie naturgemäß noch diverse Reserven. Bis zum ersten Saisonhöhepunkt, den German Open in Gelsenkirchen, muss noch einige Trainingsarbeit investiert werden, um dann mit der starken nationalen und internationalen Konkurrenz mithalten zu können.

Mit fünf Startern war der Ju-Jutsu Randori Bernau in Leinefeld dabei. Begonnen wurde mit den Kämpfen in den Klassen U8 und U10, so dass Wilma und Oscar ihre jeweils zwei Kämpfe schnell bewältigen konnten. Bei Oscar hat dann doch der Mut die Angst besiegt und er konnte in den Kämpfen mithalten - am Ende Platz drei. Wilma musste sich mangels Beteiligung in einer Mix-Klasse behaupten und es gab am Ende die Silbermedaille.

In der U12 traf Vincent auf drei starke Gegner und schaffte mit zwei Siegen den zweiten Platz. Leif konnte in seinen zwei Kämpfen einen Sieg für sich verbuchen und sicherte sich den dritten Platz. Auch hier wäre mehr drin gewesen, wenn er etwas abgeklärter gekämpft und sein wahres Leistungsvermögen ausgeschöpft hätte.

Der erfahrenste Kämpfer des Vereins, Lukas, trat gegen drei Gegner an, denen er in allen konditionellen und technischen Belangen in nichts nachstand, die Gegner sich aber mental besser im Griff hatten. Deshalb hatten seine Gegner dreimal die Nase vorn.

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