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Entspanntes Fest auf dem Uni-Platz

Vorfreude aufs Konzert: Die Studentin Leonie Riek und ihr Freund Niklas Dornbusch waren gestern gespannt auf das abendliche Konzert auf dem Uni-Platz.
Vorfreude aufs Konzert: Die Studentin Leonie Riek und ihr Freund Niklas Dornbusch waren gestern gespannt auf das abendliche Konzert auf dem Uni-Platz. © Foto: FOTO Michael Benk
Frauke Adesiyan / 22.06.2011, 20:59 Uhr - Aktualisiert 22.06.2011, 21:00
Frankfurt (In House) Hunderte Studieninteressierte kamen gestern zum Tag der offenen Tür an die Europa-Universität Viadrina. Bis abends wurde mit Musik auf dem Universitätsplatz gefeiert. Noch bis morgen sind viele Schüler in der Stadt, um die Universität näher kennenzulernen.

Mit der Feststellung, dass die Viadrina eine kleine Universität mit einer besonders liebenswerten Studierendenschaft sei, eröffnete Uni-Präsident Gunter Pleuger gestern den Tag der offenen Tür. Fakultäten und studentischen Initiativen stellten sich auf einem Info-Markt im Gräfin-Dönhoff-Gebäude vor. Am Nachmittag feierten Besucher und Studenten gemeinsam ein Sport- und Familienfest, bevor mit Musik auf der großen Bühne das AStA-Sommerfest begann.

Pleuger verwies auf die Vorteile der Viadrina mit ihrer Internationalität und der Brückenfunktion nach Polen und betonte, dass vielfach Karrieren in Institutionen der Europäischen Union an der Viadrina beginnen würden. „Herr Pleuger ist schon beeindruckend und in gewisser Weise ein Vorbild“, meinte im Anschluss der Berliner Mario Tepe. Sein Europa-Interesse und das breite Fremdsprachenangebot hatten ihn zu dem Tag der offenen Tür nach Frankfurt gelockt. Allerdings hat er sich auch schon an anderen Universitäten umgesehen. „Der Tag der offenen Tür in Lüneburg war super organisiert, in Frankfurt hänge ich aber ein bisschen in der Luft.“ Er hätte sich mehr parallele Angebote gewünscht.

Zufrieden waren Sandra Hesse und Edda Dettmer aus Henningsdorf. Mit ihrer Klasse waren die beiden Schülerinnen für drei Tage nach Frankfurt gekommen, um die Universität kennenzulernen. „Ich finde die Stadt immer attraktiver, umso länger ich hier bin“, sagte Sandra Hesse. Besonders gefalle ihr, dass die Uni verhältnismäßig klein sei und man persönlichen Kontakt zu den Professoren pflegen könne.

Zum ersten Mal wurde das Sport- und Familienfest im Anschluss auf dem neu gestalteten Universitätsplatz gefeiert. Erzieherinnen der Kita Booßen hatten für kleine Gäste eine Forschungsstation aufgebaut, an der sie Wasserberge auf Münzen türmen und Tornados in Wasserflaschen erzeugen konnten. Mit voller Konzentration erforschten dort auch die Kinder von Regine Daniels-Stoll die Elemente. „Ich hege große Sympathie für die Universität“, erklärte sie ihr Kommen. Nebenan hatte die Behindertenbeauftragte der Stadt, Sabine Stuchlick, einen Parcours aufgebaut, in dem sich jeder mit dem Rollstuhl versuchen konnte. Am Abend wurde dann auf und vor der großen Bühne gefeiert. Drei Bands ließen ihre Klänge durch die Innenstadt hallen.

Für die Studieninteressierten geht das Kennenlernen der Uni heute und morgen noch weiter. „Unser Konzept ist es, den Tag der offenen Tür mit zwei anschließenden Schlautagen zu kombinieren“, sagte Studienberaterin Kerstin Richter. Während gestern auch die Ehrfurcht vor der Universität abgebaut werden sollte, können Studieninteressierte nun einen tieferen Einblick in die Fächer bekommen. 300 Schüler aus der Region aber auch von der deutschen Schule in Warschau haben sich dafür angemeldet.

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