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Uwe Feiler holt erneut Direktmandat

Uwe Feiler errang das Direktmandat im Wahlkreis 58.
Uwe Feiler errang das Direktmandat im Wahlkreis 58. © Foto: Rachner
Sandra Euent / 25.09.2017, 16:18 Uhr
Havelland (MOZ) Mit 709 Sitzen wird der neue Bundestag so groß wie nie zuvor. Einer der Abgeordneten wird Uwe Feiler sein. Im Wahlkreis 58 (Oberhavel - Havelland II) holte der im westhavelländischen Spaatz ansässige CDU-Politiker nach 2013 zum zweiten Mal das Direktmandat für den Deutschen Bundestag. Er bekam zwar mit 29,9 Prozent der Erststimmen in seinem Wahlkreis (WK) deutlich weniger Stimmen als noch 2013 (37,8 Prozent), für das Mandat reichte es aber.

Denn die Konkurrenz konnte Feiler trotz der Einbußen auf Abstand halten. So kam Benjamin Grimm (SPD) nur auf 22,7 Prozent. Der Direktkandidat der AfD, Christian Schmidt, konnte auf Anhieb beachtliche 18 Prozent erzielen. Harald Petzold (Die Linke) war 2013 noch über die Landesliste in den Bundestag eingezogen und erhielt nun mit 14,7 Prozent nicht genügend Stimmen für ein Direktmandat. Auch über die Landesliste wird er diesmal nicht in den Bundestag einziehen. Die brandenburgische Linke kann vier Listenplätze in den Bundestag entsenden, Petzold stand nur auf Platz sechs. Von den anderen Parteien kamen nur Volkmar Richter (FDP, 5,2 Prozent) und Petra Budke (B'90/Grüne, 5,3 Prozent) noch auf mehr als 5 Prozent der Stimmen.

Die Zweitstimmen im Wahlkreis 58 verteilen sich nach dem vorläufigen Endergebnis wie folgt: Die CDU wurde stärkste Partei mit 28,5 Prozent der Stimmen. Ein Kopf an Kopf Rennen lieferten sich im Wahlkreis die SPD und die AfD. Am Ende wurde die AfD mit 18,6 Prozent zweitstärkste Kraft im WK 58, die SPD kam auf 18,5 Prozent. Die Linke wählten 14,3 Prozent, die Grünen kamen hinter der FDP (7,6 Prozent) auf 6,4 Prozent. Die anderen Parteien sammelten zusammen 6,1 Prozent der Wählerstimmen.

Landesweit stellt sich die Lage nach der Wahl etwas anders da. Hier holte die CDU nur 26,7 Prozent der Stimmen und damit rund 8 Prozentpunkte weniger als noch vor vier Jahren. Zweitstärkste Partei im Land Brandenburg wurde die AfD mit 20,2 Prozent (2013: 6,0 Prozent). Empfindliche Einbußen im Vergleich zur Wahl 2013 mussten auch die SPD (von 23,1 auf 17,6 Prozent) und die Linken (von 22,4 auf 17,2 Prozent) hinnehmen. Mehr Zuspruch bekam die FDP, die mit 7,1 Prozent ihr Ergebnis von vier Jahren mehr als verdoppelte. Die Grünen konnten im Land Brandenburg 5,0 Prozent der Zweitstimmen auf sich vereinen.

Zahlen für Städte, Ämter und Gemeinden des Landes sind für Interessierte im Internet auf www.wahlen.brandenburg.de einzusehen.

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