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Friedlands Verbandsliga-Handballer mit 25:25 gegen HV Luckenwalde

Handball
Enttäuschung überwiegt

Hochgestiegen: Friedlands Max Voß (rechts) wird von Luckenwaldes Oliver Much attackiert.
Hochgestiegen: Friedlands Max Voß (rechts) wird von Luckenwaldes Oliver Much attackiert. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Roland Hanke / 09.10.2017, 19:55 Uhr
Beeskow (MOZ) Die Handball-Männer des SSV Rot-Weiß Friedland haben im Heimspiel der Verbandsliga Süd ein 25:25 (14:12) gegen den HV Luckenwalde erreicht. Sie holten damit in der Halle im Beeskower Sport- und Freizeitzentrum ihren ersten Saisonpunkt überhaupt im vierten Spiel.

Kurz nach Ende der Partie vor mehr als 100 Zuschauern wirkte bei Friedlands Trainer Volker Musick allerdings die Enttäuschung über den verpassten Sieg mehr als die Freude über den ersten Punkt in der neuen Spielzeit. "Ganz klar, wir wollten gewinnen. Und das haben die Jungs bis eine Viertelstunde vor Schluss auch gut gemacht, als wir mit fünf Toren Vorsprung führten und auf Kurs lagen", erklärt der Coach. "Doch dann sind im Zuge von einigen recht strittigen Schiedsrichterentscheidungen Undiszipliniertheiten aufgetreten. Es wurde nicht mehr so gespielt, wie wir das vorher abgesprochen hatten, und dann viel zu schnell der Abschluss gesucht, anstatt den Torerfolg herauszuspielen."

In der Tat von der 45. (22:17) bis zur 55. Minute (22:24) gelang den Gastgebern kein einziger Treffer mehr, den Luckenwaldern dafür sieben am Stück.Danach glich Nico Lehmann mit zwei Toren wieder aus (57.), ehe die Gäste in der hektischen Schlussphase 30 Sekunden vor Schluss durch Martin Stelter zur Führung kamen und Patrick Schreiber 20 Sekunden später den von den Rot-Weiß-Fans viel umjubelten Ausgleich schaffte. Großen Anteil daran hatte auch SSV-Torwart Max Semrau mit zahlreichen Paraden, darunter vier gehaltene Siebenmeter!

"Am Ende müssen wir noch froh sein, dass wir einen Punkt geholt haben", sagt Volker Musick, der ebenso wie die Spieler trotzdem die Enttäuschung nicht verbergen konnte. "Wir müssen uns jedes Tor erkämpfen und die spielerischen Defizite mit voller Einsatzbereitschaft ausgleichen. Nur so kommen wir zum Erfolg."

Die Partie startete mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, wobei die Friedländer anfangs allerdings schnell 1:4 in Rückstand lagen. Doch sie kämpften sich zum 4:4 (8.) heran, ehe ihnen beim 11:10 (24.) der erste Vorsprung gelang. Nach der Pause erhöhten die Rot-Weißen von 14:12 auf 17:13 (34.), führten erstmals mit fünf Toren in der 43. Minute (21:16) und dann zwei Minuten danach ebenfalls, ehe der Einbruch kam.

SSV Rot-Weiß Friedland: Max Semrau, Christian Otto - Paskal Korau, Martin Müller, Jens Hallasch, Paul Alisch, Tobias Bannert8, Patrick Schreiber 7, Maximilian Gordziel 1, Daniel Schwadke 2/1, Nico Lehmann 5, Max Voß 2

Siebenmeter: SSV 1/1, HVL: 5/1 - Zwei-Minuten-Strafen: SSV 4, HVL 4

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