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Landesmeisterschaft im Schnellschach

Schach
Medaillenregen für flinke Königsjäger

Mandy Barna / 12.10.2017, 05:00 Uhr
Eberswalde (MOZ) 40 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und achtzehn Jahren nehmen an den wöchentlichen Trainingsstunden der Barnimer Schachfreunde in Eberswalde, Wandlitz und Bernau teil.

Während die Breitensportler bei den offenen Turnieren als Barnimer Schachfreunde antreten, spielen die fortgeschrittenen Nachwuchsspieler seit 2011 aus sportlichen und organisatorischen Gründen bei den offiziellen Meisterschaften für den SC Eintracht Berlin.

Seit dieser Saison spielen die 20 fortgeschrittenen Barnimer Schüler zusätzlich für die Leegebrucher Schachfreunde. "In den letzten zwei Jahren gab es immer wieder Anfragen von Martina Sauer, Vorstandsmitglied bei den Leegebrucher Schachfreunden und seit diesem Jahr sogar Jugendwart des Landesschachbundes Brandenburg. Eine neue Regelung erlaubt den Jugendspielern nun, für zwei Vereine zu spielen. Die Gespräche mit Martina Sauer waren sehr positiv. Daher haben wir uns dafür entschieden, dass unser Nachwuchs in dieser Saison zusätzlich Leegebruch verstärkt", so die Eberswalder Übungsleiterin Mandy Barna, die alle 40 Barnimer Nachwuchsspieler trainiert.

Ihren ersten offiziellen Auftritt in Brandenburg hatten die Barnimer am Wochenende in Bad Freienwalde, wo die Jugendlandeseinzelmeisterschaften im Schnellschach stattfanden. Nicht alle der fünfzehn Barnimer hatten einen guten Tag. Aber trotzdem holten sie immerhin acht Podestplätze. Sieben Runden hatten alle Teilnehmer zu absolvieren. Nur die U 8 kam mit sechs Runden aus.Für jede Partie gab es bei dieser Schnellschachdisziplin nur fünfzehn Minuten Bedenkzeit.

Landesmeister für die Barnimer Schachfreunde wurden Lorenz Beyer (U 10) sowie Nadin Schiewe (U 18 weiblich). Vizelandesmeister wurden Hauke Raasch (U 12), Robin Straßburg (U 14), Tobias Goldenbaum (U 18) sowie Jessica Seifert (U 14 weiblich). Bronze gewannen Jannis Schulz (U 16) sowie Johanna Dominick (U 8 weiblich).

Weitere Titel holten Jona Roselt (U 8) und Freyer Müller (U 14) beide von den SF Groß Schönebeck im SV Motor Eberswalde. Als 15-Jähriger konnte Maximilian Mätzkow (ESV Eberswalde) der gesamten U-18-Konkurrenz in Bad Freienwalde das Nachsehen geben und holte sich ungeschlagen den Landesmeistertitel.

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