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Nachdenken über Jugendarbeit

Viele neue Ideen gesammelt: An neuen Projekten f³r Kinder und Jugendliche hatte es beim zweitõgigen Workshop der Vollkssolidaritõt nicht gemangelt. Sõmtliche Anregungen wurden auf einer Wandzeitung zusammengefasst. Foto: MOZ/Monika Schmidt
Viele neue Ideen gesammelt: An neuen Projekten f³r Kinder und Jugendliche hatte es beim zweitõgigen Workshop der Vollkssolidaritõt nicht gemangelt. Sõmtliche Anregungen wurden auf einer Wandzeitung zusammengefasst. Foto: MOZ/Monika Schmidt © Foto:
MSCHMIDTN / 07.05.2008, 08:10 Uhr
Eberswalde Die Volkssolidarität engagiert sich nicht nur für Senioren des Barnims. Einen festen Platz nimmt nunmehr schon seit Jahren die Betreuung von Kindern und Jugendlichen ein. Das Spektrum ist sehr vielseitig, reicht von unterschiedlichen Wohngemeinschaften, über betreutes Wohnen junger Mütter, Jugendarbeit in den Ämtern Oderberg, Biesenthal-Barnim und der Gemeinde Schorfheide bis hin zu Jugendfreizeiteinrichtungen wie den beliebten Treff "Stino" sowie Kindertagesstätten in Eberswalde, Bernau und Seefeld.

Die Mitarbeiter dieser Einrichtungen waren vor kurzem zu einem zweitägigen Workshop eingeladen. In der sogenannten Zukunftswerkstatt ging es um neue Ideen und Projekte, mit denen sich Jugendarbeit interessanter und abwechslungsreicher gestalten lässt. "Es geht um optimale Entwicklungsmöglichkeiten unserer Schützlinge", erklärte Elke Mehnert, die den Workshop moderierte und im Bund zum Schutz der Interessen der Jugend reichlich Erfahrungen sammeln konnte. Stammbesuchern des ehemaligen Rockbahnhofs in Finow, der mittlerweile unter Trägerschaft der Volkssolidarität läuft und junge sowie ältere Menschen unter einem Dach beherbergt, ist Elke Mehnert unter anderem als Leiterin der Gruppe "Mädchensache" bekannt.

Unterstützung beim Workshop gab es von Matthias Barsch, Jugendkoordinator der Gemeinde Schorfheide. "Welchen Beitrag leistet die Volkssolidarität Barnim zur optimalen Entwicklung junge Leute? Welche Lebensbedingungen sind für Kinder und Jugendliche sowie ihrer Familien förderlich? Das waren zwei wichtige Fragen, mit denen sich die Teilnehmer des Workshops sehr intensiv beschäftigt haben", so Barsch.

Besonders rege war die Diskussion in der so genannten Spinnstunde. Da wurden vor allem Ideen und Anregungen für neue Projekte ausgetauscht. Und weil die 17 haupt- und ehrenamtlichen Kinder- und Jugendbetreuer nicht über die Köpfe ihrer Schützlinge hinweg planen wollten, hatte es schon im Vorfeld mehrere Gespräche gegeben, bei denen die Meinung der Mädchen und Jungen besonders gefragt war. Das soll auch bei der Umsetzung der neuen Projekte gelten. "Wir wollen nicht nur für, sondern vor allem mit den Kindern arbeiten", fasste Elke Mehnert das wichtigste Ziel zusammen.

Die Volkssolidarität Barnim engagiert sich seit 1992 in der offenen Jugendarbeit. Zurzeit sind drei Jugendkoordinatoren beziehungsweise Jugendkoordinatorinnen, eine Jugendsozialarbeiterin sowie neun Ehrenamtliche in den unterschiedlichen Bereichen tätig. Neben dem Jugendklub in Eberswalde betreibt der Wohlfahrtsverband auch Jugendtreffs in Eichhorst und Lichterfelde.

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