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Linke plant Bürgerwerkstätten vor OB-Wahl

Linke
Parteitag einstimmig für René Wilke

Frauke Adesiyan / 16.10.2017, 06:40 Uhr - Aktualisiert 09.01.2018, 11:53
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der jüngst eingeläutete Wahlkampf um den Posten des Oberbürgermeisters war bestimmendes Thema auf dem Kreisparteitag der Frankfurter Linken am Sonnabend. Die Teilnehmer unterstützten einstimmig René Wilkes Kandidatur für die Oberbürgermeisterwahl am 4. März.

Im November werden Linke und Grüne Frankfurter Bürger zu Werkstätten einladen, um die bestimmenden Themen im Wahlkampf auszuarbeiten. An drei Terminen wird es um Visionen und Potenziale der Stadt, um Erwartungen an eine bürgerfreundliche, transparente Verwaltung und schließlich um Teilhabe am sozialen, kulturellen und sportlichen Leben gehen, kündigte René Wilke im Anschluss an den Parteitag an.

Wilke nutzte seine Rede auch dafür, um Frankfurter Orte zu nennen, in deren Entwicklung er investieren will. So stehen die Nutzung des Alten Kinos und die Reaktivierung des Ziegenwerders als Naherholungsgebiet auf seiner Agenda. Weitere inhaltliche Schwerpunkte seien für ihn bezahlbare Mieten, Armutsprävention und ein Bürgerhaushalt.

Neben dem Wahlkampf gab es auch Personalentscheidungen. So trat Sandra Seifert nicht erneut für das Amt der Kreisvorsitzenden an, da sie sowohl andere berufliche Herausforderungen hat, als auch im Wahlkampf konzentrierter in der Stadtfraktion arbeiten möchte. Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde der Bundestagsabgeordnete Thomas Nord gewählt.

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Norbert Wesenberg 17.10.2017 - 07:00:59

Ein Wilke reicht Fankfurt (Oder)...

und einen Zweiten, noch dazu von den Linken, braucht die Stadt schon gar nicht. Zudem sollte René Wilke den Frankfurtern mal erklären, mit welchen Ergebnissen für die Stadt er als Landtagsabgeordneter aufwarten kann. Auch seine Wackelhaltung in Sachen Einkreisung der Stadt fällt ihm mit Sicherheit bei der Wahl auf die Füße. Macht Woidke in Sachen Kreisreform wirklich ernst, was letztlich den Selbstmord von SPD und Linken zur Folge hätte, so würde dieser Wilke aus Gründen der Parteidisziplin garantiert umfallen. Und die auf dem Kreisparteitag geäußerten hohen Ziele würden sich alsbald in Luft auflösen, wenn diese Wünsche mit den finanziellen Möglichkeiten kollidieren. Auch sollte er mal darüber nachdenken warum Fernsehproduktionen von ARD und ZDF zum Thema DDR ausgerechnet immer Frankfurt (Oder) thematisieren. Bei der Bürgermeisterwahl dürfte somit René Wilke genau so scheitern wie ein Axel Henschke,

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