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Sparkasse gibt erneut 20 000 Euro / Einen Großteil der Finanzierung stemmt die Stadt

Unterstützung für Frankfurter Schuldnerberater

Finanzierung gesichert: Harald Schmidt (l.) und Jens-Marcel Ullrich mit den je 10 000 Euro für die Frankfurter Schuldnerberater Silvia Krauß und Reiner Hempe.
Finanzierung gesichert: Harald Schmidt (l.) und Jens-Marcel Ullrich mit den je 10 000 Euro für die Frankfurter Schuldnerberater Silvia Krauß und Reiner Hempe. © Foto: René Matschkowiak
René Matschkowiak / 18.10.2017, 06:41 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Über einen Scheck in Höhe von jeweils 10 000 Euro von der Sparkasse Oder-Spree freuten sich am Montag die beiden Frankfurter Schuldnerberatungstellen der Arbeitsloseninitiative sowie der Wichern Diakonie. Die Förderung ist ein Baustein zur Ausfinanzierung der Einrichtungen. Den Großteil leistet mit einem Zuschuss von insgesamt 150 000 Euro die Stadt. Eine weitere Säule sind Mittel vom Land.

Bereits seit 1997 unterstützt das öffentlich-rechtliche Geldinstitut die kostenlosen Schuldnerberatungen im gesamten Geschäftsgebiet mit seitdem 1,42 Millionen Euro. "Am liebsten wäre mir natürlich, sie hätten gar nichts zu tun," meinte Sparkassen-Vorstandsmitglied Harald Schmidt in Richtung der Vertreter der Schuldnerberatungen. Leider ein Wunsch, der nicht so schnell in Erfüllung gehen wird. Mandy Schötzau von der Schuldnerberatung der Wichern Diakonie berichtet von etwa 200 neuen Menschen jedes Jahr, die bei ihnen Hilfe suchen, weil sie finanziell nicht mehr weiter wissen. "Insgesamt haben wir etwa 700 Bestandsfälle", erklärt sie. Ein ähnliches Bild bei der Schuldnerberatung der Arbeitsloseninitiative. Auch da sind es etwa 200 neue Fälle in jedem Jahr. Die Schuldnerberater hören den Hilfesuchenden zu, klären über Rechte auf, vermitteln zwischen Schuldnern und Gläubigern, suchen nach Kompromissen und beraten Betroffene bei der möglichen Eröffnung eines Verbraucherinsolvenzverfahrens.

Dezernent Jens-Marcel Ullrich versprach, sich auch weiterhin für die Schuldnerberatungen stark zu machen, auch wenn die Haushaltssituation schwierig sei. Die Unterstützung sei gut angelegtes Geld, denn die Beratung sorge dafür, dass schlimmere Probleme vermieden werden.

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