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Fabian Bothe führt erstmals Regie beim Familienmusical "Snowy"

Snowy
Ein Glücksfall für alle

Eisenhüttenstadt 2017-09-29: Snowy-Regisseur bei der Probe
Eisenhüttenstadt 2017-09-29: Snowy-Regisseur bei der Probe © Foto: MOZ
Janet Neiser / 18.10.2017, 07:21 Uhr
Eisenhüttenstadt (ja) Am Anfang war "Schneemann Snowy" nur eine Idee. Mittlerweile ist er aus Eisenhüttenstadt und Umgebung nicht mehr wegzudenken, hat massenhaft Fans. Die MOZ stellt in den kommenden Wochen die gesamte Crew vor, die das Musical leben lässt - heute Regisseur Fabian Bothe, der Regisseur.

Für den 32-Jährigen ist die Aufführung von "Snowy" am 9. Dezember im Friedrich-Wolf-Theater eine Premiere im doppelten Sinn. Es ist nämlich nicht nur das erste Mal, dass Brandenburgs berühmtester Schneemann 2017 auftritt, sondern es ist auch das erste Mal, dass Fabian Bothe aus Berlin als Regisseur agiert.

Einen Draht zu den Darstellern hat der junge Mann, der bereits in seiner Jugendzeit selbst Theaterproduktionen inszeniert und dann eine Ausbildung zum Musicaldarsteller und Gesangspädagogen an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig absolviert hat, schnell gefunden. Das wird bei den Proben deutlich. Die Crew hört auf ihn, aber er lauscht auch. Das ist ein Geben und Nehmen, eine Atmosphäre, in der Kreativität sprudeln kann. Bothe bleibt ruhig und trifft die Darsteller auf Augenhöhe. Er gibt den Weg vor, ist sich aber auch nicht zu schade zu fragen, wenn es um Erfahrungswerte geht.

"Die Chemie stimmte sofort, das Know-how und die Motivation auch", freut sich Andrea Titzki, die Ehefrau des im Januar verstorbenen "Snowy"-Komponisten und Texters Axel Titzki. "Was soll da noch schiefgehen?" Gefunden hat sie Fabian Bothe, der nicht nur in Musicals mitwirkt, als Sänger schon durch die USA sowie Südafrika tourte und aktuell im Vorstand der Deutschen Musical Akademie ist, übrigens über die Küntslervermittlung der Agentur für Arbeit. Schon bei seiner Bewerbung für die Friedrich-Wolf-Theater-Produktion habe man gesehen, dass er sich mit "Snowy" auseinandergesetzt hatte. "Er fand es gleich toll, was hier gemacht wird", erzählt Andrea Titzki.

"Wir haben echtes Glück, dass wir ihn gefunden haben", betont sie . Und offensichtlich ist "Snowy" auch für Bothe ein Glücksfall. Ansonsten würde er den Weg von Berlin nach Eisenhüttenstadt und zurück jedes Wochenende wohl kaum auf sich nehmen. Da brennt einer für das Projekt.

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