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Verkehrserziehungsprojekt "Bin gleich da" berührt 130 Schüler

Hörspiel
Mitreißend und einfühlsam

Mitreißende Veranstaltung vor 130 Schülern: Marko Scholz, Mario Ploß, David Schellenberg, Rosmarie und Norbert Knuth, Friederike Maria Nölting und Jonas Schütte (von links) freuen sich, dass ihr Projekt bei den jungen Leuten gut angekommen ist.
Mitreißende Veranstaltung vor 130 Schülern: Marko Scholz, Mario Ploß, David Schellenberg, Rosmarie und Norbert Knuth, Friederike Maria Nölting und Jonas Schütte (von links) freuen sich, dass ihr Projekt bei den jungen Leuten gut angekommen ist. © Foto: René Matschkowiak
Sonja Jenning / 20.10.2017, 06:35 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Ein Auto ist nachts gegen einen Baum geprallt. Für die junge Melanie die auf dem Beifahrersitz kommt jede Hilfe zu spät. Eine Sekunde der Unaufmerksamkeit hat einen Menschen das Leben gekostet. Und sie verändert schlagartig das Leben von vielen anderen. Für Melanies Eltern wird alles, was vorher selbstverständlich war, nichtig. Lukas, der Fahrer, muss mit der Frage nach Schuld und Verantwortung weiterleben. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte bleiben mit dem Gefühl der Hilflosigkeit zurück.

All das wird in dem Live-Hörspiel "Bind gleich da", dass die Unfallkasse Brandenburg und die Theatergenossenschaft Traumschüff nach einer wahren Begebenheit entwickelt haben, mitreißend und einfühlsam beschrieben. Am Mittwoch haben rund 130 angehenden Erziehern die Aufführung am OSZ gesehen und waren von ihr sichtlich berührt. "Wir hatten das Gefühl, dabei gewesen zu sein", waren sich Nicky Falk und Jenny Linke einig.

Im Anschluss hatten die Schüler Gelegenheit in einer offenen Fragerunde mit den Schauspielern, Projektbetreuer Mario Ploß von der Unfallkasse, Marko Scholz von der Frankfurter Feuerwehr sowie Rosmarie und Norbert Knuth vom Verein "Leben ohne Dich" ins Gespräch zu kommen. Das Ehepaar, das seinen Sohn bei einem Autounfall verlor, hat in Erkner eine Selbsthilfegruppe für Familien verstorbener Kinder gegründet und unterstützt andere Betroffene dabei, ihre Trauer zu bewältigen. Für sie ist es ein wichtiges Anliegen jungen Menschen begreiflich zu machen, welche Folgen ihr Verhalten im Straßenverkehr haben kann - und das für ein ganzes Leben.

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