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Vertreter von Vereinen und Parteien reinigten am Sonnabend unter anderem Parks und die Seepromenade

Herbst
Putzmunter in Woltersdorf

Uwe Stemmler / 05.11.2017, 19:45 Uhr
Woltersdorf (MOZ) Zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, ist in Woltersdorf Putzaktion. Am Sonnabendvormittag beteiligten sich wieder zahlreiche Vereine und Parteien und rückten Schmutz und Laub zu Leibe.

Eine Rentnerbrigade ist am VdN-Denkmal in der Berliner Straße am Werk. Vornehmlich Mitglieder der Volkssolidarität durchkämmen die Parkfläche mit Harken und Grubbern. "Unser Altersdurchschnitt liegt bei 79 Jahren. Es wäre schön wenn auch die Jugend dabei wären", sagt Antje Berthold-Riedel. "Man müsste das über die Schulen organisieren", fügt Martha Bernhardt hinzu, während sie mit ihrem Mann Heiner einen zusammengeschobenen Laubberg eimerweise zu einem riesigen Sack schleppt. Zwei davon sind am Mittag prall gefüllt. Der Bauhof wird sie später abholen. Auch Eva Böhm von der Linken packt hier mit zu. Sie und ihr Mann haben zu dem kleinen Park eine besondere Beziehung: etliche Gewächse habe sie gepflanzt und im Sommer regelmäßig gegossen.

Altersmäßig wesentlich gemischter ist das Team, das zur gleichen Zeit das kleine Wäldchen am Demos-Gebiet durch forstet und säckeweise Müll herausholt. Hier ist der CDU-Ortsverband am Werk, sein Vorsitzender, Achim Schneider, hat in diesem Herbst den Hut für die Woltersdorfer Putzaktion auf. Initiiert wird sie vom Stammtisch der Vereine, berichtet er, und reihum ist immer ein anderer mit der Organisation an der Reihe. Schneider relativiert auch etwas die Aussage der Putzbrigade vom VdN-Park. Der Termin sei dieses Mal etwas ungünstig gewählt - ist sind Ferien. Aber die Freie Schule und auch die FAW-Schule hätten sich beteiligt, allerdings schon 14 Tage früher. Der Verschönerungsverein will in 14 Tagen seinen Beitrag leisten. Mit dabei sind an diesem Sonnabend auch die Mitglieder der Solidargemeinschaft zum Schutz vor Kriminalität (SSK). Sie putzen und befestigen unter anderem den Otto-Tade-Gedenkstein an der Spreepromenade. Der Weg selbst wird vom Mittelstandsverein gereinigt. Direkt im Ortszentrum konnte man Vertreter des Woltersdorfer Bürgerforums und des Vereins Kulturhaus Alte Schule antreffen. Letzterer sorgt am Ende auch dafür, dassdort, im Seniorentreff der AWO, Suppe und Wiener zur Stärkung bereit liegen. Auch Bürgermeisterin Margitta Decker ließ es sich schmecken und lobte das gemeinsame Engagement der Vereine und Parteien. Ohne das würde sehr vieles in Woltersdorf nicht funktionieren.

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