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Eberswalder Karneval Klub eröffnet fünfte Jahreszeit im Haus Schwärzetal / Narren stürmen am Vormittag gemeinsam das Rathaus

Karnevalsauftakt
Musikantenstadl, Pechvögel und Cancan

Hoch die Beine: Die jungen Frauen vom Eberswalder Tanzhaus legten sich für den Cancan, einem Schautanz aus dem Pariser Nachtleben, voll ins Zeug. Wichtig dabei: Immer Lächeln
Hoch die Beine: Die jungen Frauen vom Eberswalder Tanzhaus legten sich für den Cancan, einem Schautanz aus dem Pariser Nachtleben, voll ins Zeug. Wichtig dabei: Immer Lächeln © Foto: Andreas Gora
Katrin Hartmann / 12.11.2017, 20:45 Uhr - Aktualisiert 13.11.2017, 09:33
Eberswalde (MOZ)

Die drei Eberswalder Karnevalsvereine (Eberswalder Karneval Klub, Eberswalder Forstfasching und der Tornower Dorfklub) haben die fünfte Jahreszeit eröffnet - um 11.11 Uhr überraschten sie "Burger King" Friedhelm Boginski und am Abend veräppelten sie das Eheleben, das Rentnerleben und Musikantenstadl. Getanzt, gelacht und gesungen wurde im Haus Schwärzetal mit zahlreichen Nummern.
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Narren stürmen Eberswalder Rathaus

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Da da dadada da da dadada da da dadadadada: Die Melodie vom Cancan schwingt auch danach noch im Kopf mit. Mit viel Rüschen und fliegenden Beinen haben die jungen Frauen vom Tanzhaus Eberswalde am Sonnabendabend eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt.

Zuvor hatten die Narren vom Eberswalder Karneval Klub (EKK) mit ihrem traditionellen Einmarsch im Haus Schwärzetal die fünfte Saison eröffnet. Ines Hippeli, Vorsitzende des Elferrats, stimmte gemeinsam mit dem Saal die offizielle Hymne "Karneval in Brandenburg" an und vertrat damit Claudia Sprenkelmann, die erkrankt zuhause das Bett hüten musste.

Spontan sprangen auch Orgel Henry und Bernd, der Pechvogel auf der Bühne ein und erzählten vom Badeurlaub in Spanien und dem letzten Krankenhausaufenthalt, bei dem versehentlich der Blinddarm statt der Mandeln entfernt wurden.

Chris Banaskiewicz berichtete von seinem rastlosen Opa, der seit seinem Ruhestand immer zwei Stunden früher aufstehe. Jeanette und Toralf Stiebler aus Joachimsthal überzeugten mit ihren bissigen Erfahrungen als eingefleischtes Ehepaar. Ganz in den Süden Deutschlands entführten Josef und Liselotte Knödelmeier mit ihrer Musikanten-stadlparodie - ein Hoch auf die Liebe, Heimat und Auslandskrankenversicherung.

Zwischendurch tanzten die Aktiven- und die Juniorengarde sowie Funkenmariechen Isabell Reh (10) über die Bühne. Den musikalischen Abschluss gaben die Schwärzefüße vor dem besetzten Saal - 130 Karten hatte der EKK zuvor verkauft.

Bereits am Vormittag hatten die Narren das Eberswalder Rathaus gestürmt. Kurz vor 11.11 Uhr zählten sie im Foyer herunter und nahmen Bürgermeister Friedhelm Boginski anschließend, wohlgemerkt an einem Sonnabend, symbolisch den Schlüssel zum Rathaus ab. Der Tornower Dorfklub als kleinster Verein bekam "den Größten" (Schlüssel), wie Boginski betonte.

Die jüngsten Narren der Kita "Zwergenland" aus Westend begrüßten die Besucher mit einem Kanon: "Hey, Hello, Bonjour, Guten Tag, Welcome und Buenos Dias." Die Mitglieder des Eberswalder Forstfaschings machten Boginski zum "Burger King" und verkündeteten ihr diesjähriges Motto: "Reklame hier und Werbung da, wir woll'n alles - ist doch klar."

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