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Kontinuität auf der KSB-Brücke

Hohe Beteiligung: "Ich freue mich, dass so viele da sind. Das ist ein gutes Zeichen", sagte KSB-Geschäftsführer Thomas Krieglstein zu Beginn des achten Kreissporttages. Delegierte aus 45 Vereinen repräsentierten am Sonnabend die Ruppiner Sportlerfamilie.
Hohe Beteiligung: "Ich freue mich, dass so viele da sind. Das ist ein gutes Zeichen", sagte KSB-Geschäftsführer Thomas Krieglstein zu Beginn des achten Kreissporttages. Delegierte aus 45 Vereinen repräsentierten am Sonnabend die Ruppiner Sportlerfamilie. © Foto: MZV
Gunnar Reblin / 12.03.2017, 23:47 Uhr
Neuruppin (RA) Die Sportvereine in Ostprignitz-Ruppin setzen weiterhin großes Vertrauen in die Führungscrew ihres Dachverbandes, den Kreissportbund (KSB).

Auf dem achten Kreissporttag in Neuruppin bestätigten die Delegierten den KSB-Vorstand am Sonnabend einstimmig. Und die größte Vereinigung im Landkreis setzt ihrerseits auf Kontinuität. Zu einem, was die Aufgabenverteilung auf der Kommandobrücke betrifft - mit Daniel Tripke als Kapitän. Zum anderen aber auch, was die Förderung und Unterstützung der Vereine betrifft.

Britta Avantario, Referatsleiterin für Presse, Kultur und Sport, die Landrat Ralf Reinhardt (SPD) vertrat, traf in ihrem Grußwort den Nagel durchaus auf den Kopf und erntete anerkennendes Nicken: "Die Sportvereine geben den Sportlern ein zweites Zuhause. Ihr Stellenwert ist daher unermesslich."

Darüber hinaus richteten auch Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter für die CDU, und Landtagsabgeordnete Dr. Ulrike Liedtke (SPD) einleitende Worte an die Vertreter aus insgesamt 45 Vereinen. Steineke hält nach der jüngst durch den Kreistag bewilligten Erhöhung der Vereinsförderung auf 120 000 Euro jährlich für das kommende Jahr eine weitere Anhebung durchaus für möglich. "Wir werden dahingehend eine angeregte Diskussion anschieben."

Eine positive Grundstimmung vermittelte ebenso KSB-Chef Daniel Tripke in seinem Bericht. Er sprach von einem Mitgliederzuwachs im Jahr 2016. Denn inzwischen wurde die 13 000er-Marke geknackt. Mit über 5 000 Kindern und Jugendlichen steht der KSB OPR "innerdeutschlands mit einem guten Wert" da, so Tripke. Derzeit geben 159 Sportvereine den Sporttreibenden ein Zuhause. Der Kreissportbund versteht sich laut Tripke als sozialer Motor, der auch künftig die wichtigen Themenbereiche Integration, Inklusion und Kinderschutz nicht nur begleiten, sondern weiterhin verstärkt antreiben will.

Und das in gleicher Besetzung wie in den zurückliegenden Jahren - mit Tripke als Vorsitzenden. Vor drei Jahren ins Chef-Amt gewählt, stellte er sich nun "gern" für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Fürs Protokoll: Gegenkandidaten gab es nicht. Zu seiner Crew zählen zudem fortan weiterhin Manfred Wothe (1. Stellvertreter und Bereich Lehrwesen), Matthias Bartsch (Finanzen), Karin Syring (Frauen und Mädchen), Hans-Jürgen Franke (Ehrungen), Detlef Klünder (Kinder- und Jugendsport), Matthias Haack (Sportstätten) sowie Lutz Meinecke (Gesundheitssport).

Dass die Vorstandswahl am Sonnabend in der Aula des Oberstufenzentrums zügig und routiniert vonstatten ging, lag nicht nur daran, dass im Block abgestimmt wurde. Bildeten doch mit Markus Fetter (SV Union Neuruppin), Antje Schulz (Neuruppiner Ruder-Club) und Hans-Joachim Deter (RFV Wulkow) drei ausgewiesene Führungskräfte die Wahl-Kommission.

Ähnlich souverän wie dieses Trio mit den Stimmen hatte zuvor KSB-Finanzchef Matthias Bartsch mit den Zahlen in seinem Bericht für das Jahr 2016 jongliert. Insgesamt 322 000 Euro seien durch die Bücher manövriert worden. Erneut präsentierte er den Vereinsvertretern einen ausgeglichenen Haushalt. Alle Fördermittel wurden umgesetzt. Der KSB habe laut Bartsch 50 Prozent seiner Einnahmen selbst generiert. Der Haushaltsplan für das Jahr 2017 sieht einen Etat in Höhe von 131 000 Euro vor. Wichtig für die Vereine: Es wird keine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages geben. Dieser bleibt bei zwei Euro bestehen. Lediglich die Kosten für die Geschäftstelle (GS) werden sich durch den kürzlichen Umzug innerhalb von Neuruppin, von der Gartenstraße in die Kränzliner Straße 32 A, etwas erhöhen. 88 000 Euro wurden für die GS veranschlagt. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen ein noch professionelleres Arbeiten. Auch ist ein Kursraum direkt angeschlossen.

Die Bühne des Kreissporttages nutzte der KSB einmal mehr, um verdienstvolle Personen aus der Ruppiner Sportlerfamilie auszuzeichnen. Dazu zählte Markus Fetter, der als Sympathiegewinner 2016 geehrt wurde (siehe Streiflicht). Darüber hinaus gab es in großer Runde auch einen herzlichen Applaus für Rolf Gerbendorf vom Fliegerklub Wittstock, der die Ehrennadel in Gold erhielt, und für Fritz Meyer vom Tennisclub Wusterhausen. Ihm wurde gar die höchste Auszeichnung, die der KSB vergibt, zuteil. Meyer bekam die Ehrenplakette überreicht.

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