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Blick zurück in die Geschichte

Gehen bei den Planungen bereits ins Detail: Heidi Sommer vom Kremmener SV sowie Carsten Borchert und Oliver Grützmacher vom FC Kremmen (von links).
Gehen bei den Planungen bereits ins Detail: Heidi Sommer vom Kremmener SV sowie Carsten Borchert und Oliver Grützmacher vom FC Kremmen (von links). © Foto: Kretschmer
Steffen Kretschmer / 28.02.2012, 20:50 Uhr - Aktualisiert 01.03.2012, 11:49
Kremmen (MZV) Kremmens Ortsvorsteher Andreas Kretzschmar beschreibt es als „Riesenprojekt“, und beim Blick auf das Vorhaben wird deutlich, warum das so ist. Denn vom 1. bis zum 3. Juni feiert die Gemeinde 150Jahre Vereinssport in Kremmen.

„Die Stadtverordneten haben das in ihr Programm sogar als Stadtfest aufgenommen. Da sind wir schon ein bisschen stolz drauf“, sagt Heidi Sommer. Die Vorsitzende des Kremmener Sportvereins hatte die Idee für die Veranstaltung und holte sich mit dem FCKremmen 1920 einen weiteren Mitstreiter ins Boot. „Beide Vereine pflegen einen freundschaftlichen Umgang miteinander, und deshalb stemmen wir das auch gemeinsam.“

Die Sportler verstehen sich als Erben des Männerturnvereins (MTV) Cremmen, der am 1. Juni 1862 von Berliner Handwerkern, Wandergesellen und Kaufleuten gegründet wurde. Diese suchten in der Region Kremmen Erholung. Damit gehört der MTV nach Angaben von Heidi Sommer zu den ältesten Sportvereinen im Landkreis. Auch der Ortsvorsteher ist begeistert vom Blick zurück in die Geschichte: „Es ist wichtig, in die Vergangenheit zu gucken.“ Doch sei ein solches Fest auch eine gute Basis, um die Zukunft zu gestalten, so Andreas Kretzschmar.

Für den reibungslosen Ablauf des Vereinssport-Jubiläums haben die Organisatoren zusätzlich namhafte Unterstützung verpflichtet. Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse wird unter anderem als Schirmherr fungieren. Aber auch der Jugendclub, die Grund- und die Oberschule, die Feuerwehr, der Anglerverein „Seerose“ sowie die Kita Rhinstrolche und der Kremmener Seniorenbeirat sind mit von der Partie. Heidi Sommer: „Jeder hat seinen Part übernommen. So können wir die Kraftanstrengungen auf viele Schultern verteilen.“

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