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Umjubelte Premiere von "Snowy und die Zeitreise - die Jubiläumsshow" / Erstmals Fan-Shirts zu haben

Snowypremiere
Ein Schneemann wird gefeiert

Umschwärmt wie eh und je: Schneemann Snowy hat auch in diesem Jahr wieder jede Menge entzückende Tänzerinnen der Ensembles Fire & Flame sowie Tanzlust Jung & Alt auf der Bühne versammelt.
Umschwärmt wie eh und je: Schneemann Snowy hat auch in diesem Jahr wieder jede Menge entzückende Tänzerinnen der Ensembles Fire & Flame sowie Tanzlust Jung & Alt auf der Bühne versammelt. © Foto: MOZ/Gerrit Freitag
Janet Neiser / 10.12.2017, 19:58 Uhr - Aktualisiert 11.12.2017, 09:09
Eisenhüttenstadt (MOZ)

Premiere für Snowy und die Zeitreise (Jubiläumsshow) im Friedrich-Wolf-Theater in Eisenhüttenstadt.
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Snowy und die Zeitreise

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Wenn Schneemann Snowy und seine Freunde im Friedrich-Wolf-Theater erwartet werden, dann herrscht dort immer eine ganz besondere Atmosphäre. Die Vorfreude - vor allem der jungen Besucher - ist bereits zu spüren, bevor der Vorhang aufgeht. Torben kann es kaum erwarten, an den Stand mit den "Snowy"-Souvenirs zu kommen. Erstmals gibt es dort sogar T-Shirts, extra zum Jubiläum. Doch der Achtjährige entscheidet sich für die DVD "Snowy und das magische Buch". "Das hab ich noch nicht gesehen", erzählt er. Extra aus Fürstenwalde ist er angereist - zum dritten Mal schon. "Weil es so schön ist, wie die singen und so."

Ein Dezember ohne den berühmtesten Schneemann Brandenburgs? Für Noemi aus Eisenhüttenstadt schwer vorstellbar. Die Schneekugel gehört zu ihrem Leben. Acht ist sie jetzt. Und schon zum fünften Mal möchte sie nun ihrem Winterhelden zujubeln. Sie scheint fast so aufgeregt wie die etwa 80 Darsteller und Tänzer, die in wenigen Minuten im Rampenlicht stehen werden.

Noch sitzen die Rentiere vor den Spiegeln in der Umkleide, Polizist Otto checkt schon mal die Lage im Theater und auch Rumpelstilzchen hüpft schon aufgeregt herum. Nur Snowy, von dem ist nichts zu sehen. Und dann ertönt auch schon der Gong und es geht los. Mit einer Party, einem Geburtstagssong für den Schneemann, der vor 20 Jahren erstmalig das Friedrich-Wolf-Theater betrat und die Herzen aller im Sturm eroberte. Das Publikum geht vom ersten Ton an mit. Und es lauscht gespannt, als der Erzähler (Frank Tröger) das erste Mal auf der Leinwand erscheint und gleich darauf hinweist, dass diese Show eine Zeitreise durch all die vorherigen Snowy-Geschichten wird, dass das Geburtstagskind Freunde und Widersacher wiedertreffen wird. Dann endlich ist es soweit. Snowy (Tommy Bensch) liegt wie ein Maikäfer auf der Bühne, rappelt sich auf und fragt: "Wer bin ich?" "Snowy" brüllen ihm die Kinder entgegen. Und als die Schneekugel fordert "Wir schunkeln, bis der Christbaum wackelt", da ist der ganze Saal in Bewegung. Song für Song erklingt. Und nach und nach kommen die Erinnerungen hoch an vergangene Abenteuer, an die Eiskönigin, an Medusa, an Morgenröte, Luna und wie sie alle heißen. Und derjenige, der all diese Figuren nicht kennt? Auch kein Problem, der genießt einfach eine Show aus toller Musik mit witzigen Texten (Axel Titzki, 1968-2017) und Tanz. Da haben die Choreografen Anna Lena Feldmann, Simone Selle und Marcel Schnieber ganze Arbeit geleistet. Genau wie der neue Regisseur Fabian Bothe und seine Assistentin Allanah Titzki.

Anni jedenfalls ist begeistert. Immer wieder singt die Achtjährige Lieder mit und als die Zugabe vorbei ist, schwärmt sie: "Es war toll, alles." Auch Paul aus Podelzig hielt es während der Show kaum auf dem Stuhl. "Ich habe ja nicht alle Teile gekannt, aber jetzt weiß ich, was Snowy schon alles erlebt hat", freut sich der Neunjährige. "Ich finde es so schön, dass all die Erinnerungen vergangener Jahre nun wieder da sind", sagt Mandy Huth, die auch immer wieder darüber staunt, wie viele Erwachsene ohne Kinder zu "Snowy" kommen. Und dann fügt sie hinzu: "Ich hoffe sehr, dass es weitergeht."

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