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Jubiläum
Eine Zahl, viele Objekte

Brigitte Kerl, 2. Vorsitzende der Freunde und Förderer von Museum und Galerie Falkensee e.V., überreicht einen Blumenstrauß an Gabriele Helbig
Brigitte Kerl, 2. Vorsitzende der Freunde und Förderer von Museum und Galerie Falkensee e.V., überreicht einen Blumenstrauß an Gabriele Helbig © Foto: Neubauer
Egbert Neubauer / 12.12.2017, 00:07 Uhr
Falkensee (MOZ) Unter dem Titel "Fünfundzwanzig Jahre - Fünfundzwanzig Geschichten" wurde am vergangenen Freitag eine neue Ausstellung anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Falkenseer Museums eröffnet. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) zählte zu den Gratulanten und dankte den Mitarbeitern und den Verantwortlichen in der Verwaltung für die geleistete Arbeit.

"25 Jahre: das heißt 25 Jahre Erfolgsgeschichte des Museums, das heißt aber auch Zukunft für das Museum, eine Zukunft, die wir gemeinsam gestalten werden", betonte Müller. In diesem Zusammenhang lobte er die Leistungen des Fördervereins, ohne dessen engagiertes Tun die Erfolge so gar nicht möglich gewesen wären. Helga Werder, Dezernentin i. R., sprach das Grußwort zur Ausstellungseröffnung und erläuterte für die Zuhörer anschaulich den Weg des Museums über die Zeit der Heimatstube bis hin zur gegenwärtigen Jubiläumsausstellung im Museum.

In dieser werden Objekte aus den zurückliegenden 25 Jahren gezeigt, dabei sind die Objekte immer dem Jahr zugeordnet, in dem sie in das Museum gelangten. Gabriele Helbig, Leiterin des Museums, sagte dazu: "Oftmals fiel die Auswahl schwer, und wenn sich das Museumsteam nicht entscheiden konnte, wurde es auch einmal ein Ausstellungsstück mehr." Entscheidend für die Auswahl war die jeweilige Geschichte, die mit dem Objekt verwoben ist. So findet der Betrachter unter der Jahreszahl 1993 einen offenen Helm, einen Morion aus dem 16. Jahrhundert als Ausstellungsstück vor. Auf einem zugeordneten Banner erfährt der geneigte Besucher viel Wissenswertes zu den jeweiligen Ausstellungsstücken. So gelangte der besagte Morion im März 1993 in einem leicht lädierten und korrodierten Zustand in die Sammlung des Museums. Dresdener Kunsthistorikern und Restauratoren ist es zu verdanken, dass wir heute die Herkunft des Helmes kennen. Der Helm gehörte zur Ausrüstung der kursächsischen Leibgarde und diese diente neben der Schutzfunktion zur militärischen Absicherung der kurfürstlichen Konfessionspolitik im Zeitalter der Reformation. Weitere vierundzwanzig Banner geben mit den dazugehörigen Objekten Auskunft über die Geschichte in der Jubiläumsausstellung. Musikalisch untermalt wurde die Eröffnungsveranstaltung von den Blue Jam Cookies mit Swing und Jazz. Die Ausstellung erwartet ihre Besucher zu den üblichen Öffnungszeiten. An den Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. Am Mittwoch, 13. Dezember, und am Samstag, 18. Januar 2018, jeweils um 15 Uhr, findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

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