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Geld für Straßenbeleuchtung, Entwässerung, Schallschutz bei Kindereinrichtungen und Parkgestaltung

Geld für LED-Lampen
Biesenthals Etat steigt deutlich

Olav Schröder / 20.12.2017, 06:20 Uhr
Biesenthal (MOZ) In Biesenthal wird im kommenden Jahr die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik fortgesetzt. Im Haushalt für 2018 wurden allein hierfür 400000 Euro bereitgestellt.

"Wahrscheinlich wird sich die die Umrüstung auch noch bis in das Jahr 2019 hinziehen, aber dann wird die gesamte Straßenbeleuchtung in Biesenthal komplett mit der neuen Technik ausgestattet sein", sagt Bürgermeister Carsten Bruch (CDU). 2017 war damit begonnen worden.

Die Umstellung sei von den Anliegern sehr positiv aufgenommen worden, auch dort, wo Beiträge bezahlt werden mussten. In einzelnen Straßen, in denen erstmals eine Beleuchtung installiert wurde, sei dies der Fall gewesen. In den Fällen, in denen es sich lediglich um eine Umrüstung der vorhandenen Laternen handelt, entstehen keine Anliegerbeiträge. Neben den beiden großen Projekten, die im Haushalt für 2018 finanziell abgesichert wurden - der Neubau einer Kita und der Baubeginn der neuen Dreifach-Sporthalle - gehört der Umstieg auf die LED-Beleuchtung zu den weiteren relativ finanzstarken Vorhaben für das kommende Jahr.

In Danewitz sind für die Entwässerung der Dorfstraße 150000 Euro eingeplant. Dort gibt es Probleme mit dem nicht abfließenden Regenwasser auf der Straße. Dies soll nun behoben werden.

250000 Euro sind für die Neugestaltung des Stadtparks einschließlich der Sanierung des Weltkriegsdenkmals im Haushalt verankert. Für den Schallschutz in den Schul- und Horträumen sind 64000 Euro für entsprechende Maßnahmen eingeplant. Auch hierfür wurden Fördermittel beantragt. Für eher kleinteilige Unterhaltungsmaßnahmen an der Schule stehen insgesamt 50000 Euro zur Verfügung. Nicht zuletzt wird auch der Ausbau der Parkplätze an den Wohnblöcken am Grünen Weg gegenüber der Feuerwehr fortgesetzt.

Im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren weist der Etat für 2018 bei den Investitionen einen "deutlichen Höhepunkt" aus, wie es in dem Haushalt heißt.

Bei den Auszahlungen gab es in den Jahren von 2006 bis 2009 einen konstanten Anstieg von knapp 1,5 Millionen Euro auf rund drei Millionen Euro. Auch 2010 und 2011 waren jeweils mehr als 2,5 Millionen eingeplant. Zwischen 2012 und 2017 lag der Betrag jeweils zwischen einer und zwei Millionen Euro. Mit nunmehr eingeplanten Ausgaben in Höhe von mehr als 5,1 Millionen Euro nimmt der Etat eine klare Sonderstellung ein. Allerdings gilt für Biesenthal wie auch für andere Kommunen, dass nicht immer alle geplanten Maßnahmen auch umgesetzt werden. Die hängt zum Beispiel auch von der Gewährung von Fördermitteln ab.

Der Finanzhaushalt sieht Einzahlungen in Höhe von 10,7 Millionen Euro und Auszahlungen in Höhe von 13,5 Millionen Euro vor. Die Differenz soll durch Fördermittel und liquide Mittel gedeckt werden.

Der Ergebnishaushalt umfasst 9,5 Millionen Euro an Erträgen und 8,8 Millionen Euro Aufwendungen. Allein der Personalaufwand für den Technischen Dienst und für Hort und Kita liegt bei rund zwei Millionen Euro.

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