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Gemeinderat beschließt Haushalt und verabschiedet Bernd Heinze

Urgestein geht in Rente

Verabschiedung: Bürgermeister Andy Brümmer, Kai Baganz und Amtsdirektorin Marlen Rost (von links) mit Gemeindearbeiter Bernd Heinze (2.v.l.), der in den Ruhestand geht.
Verabschiedung: Bürgermeister Andy Brümmer, Kai Baganz und Amtsdirektorin Marlen Rost (von links) mit Gemeindearbeiter Bernd Heinze (2.v.l.), der in den Ruhestand geht. © Foto: MOZ/Bettina Winkler
Bettina Winkler / 22.12.2017, 06:29 Uhr
Berkenbrück (MOZ) "Wir haben in diesem Jahr viel auf die Beine gestellt und einiges geschafft. Ich wünsche mir, dass es im nächsten Jahr so weiter geht", bedankte sich Bürgermeister Andy Brümmer bei seinen Mitstreitern vom Berkenbrücker Gemeinderat auf der Sitzung am Mittwochabend im Strandidyll. Das Gremium konnte mit gutem Gewissen einstimmig den Haushaltsplan für 2018 auf den Weg bringen. Berkenbrück geht als einzige Gemeinde im Amt Odervorland ohne Defizite ins neue Jahr.

1 662 900 Euro Einnahmen aus Steuern, Umlagen und Finanzerträgen werden erwartet. Dagegen stehen 1 638 600 Euro Ausgaben zu Buche. Mit einem Überschuss von 24 300 Euro für kleinere Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen an gemeindeeigenen Mietobjekten wie Strandidyll, Bürgerhaus und Wohnbauten sowie die Sanierung der Kita-Küche kann gerechnet werden. Für das Strandfest am 6. und 7.Juli sind 3000 Euro, für Seniorenbetreuung 1900 Euro und für die Jugendarbeit 1500 Euro veranschlagt. "Zuschüsse für Vereine gibt es nach Bedarf", sagt Andy Brümmer. Die 45 000 Euro Beteiligung am Hortneubau in Briesen wurden schon 2017 in den Haushalt eingestellt, schlagen aktuell also nicht mehr zu Buche.

Die letzte Sitzung des Jahres nutzten Gremium und Verwaltung auch, ihren langjährigen Gemeindearbeiter Bernd Heinze, der 31 Jahre lang für Ordnung und Sauberkeit im Ort und der Kita sorgte, feierlich zu verabschieden. Andy Brümmer überreichte dem Berkenbrücker Urgestein im Namen aller Abgeordneten einen Präsentkorb. Amtsdirektorin Marlen Rost hatte einen Schlaubetaler Köhlerschmaus - "etwas, was nur Männer brauchen" - dabei. Viele langjährige Weggefährten waren gekommen, geizten nicht mit Dankesworten. "Ich hoffe, du schaffst den Schritt in den Unruhestand und widmest dich deinen Hobbys", sagte Ordnungsamtsleiter Torsten Reichardt. "Du wirst uns fehlen", so Kita-Leiterin Sylvie Utikal und erinnerte "Opa Heinze" - wie der 65-Jährige bei den Kindern heißt - an sein Versprechen, jedes Jahr einen Weihnachtsbaum vorbei zu bringen. Seinen Nachfolger Kai Baganz (31) hatte Heinze gleich mitgebracht und vorgestellt. In den nächsten Tagen will er dem Neuen zeigen, wie der Gemeinde-Multicar für den Winterdienst umgerüstet wird.

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