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Überlegungen für altersgerechtes Projekt hinter der katholischen Kirche in Biesenthal

Vorhaben
Interesse am Wohnungsbau nimmt zu

Bebauung einer Brache: Hinter der katholischen Kirche in Biesenthal könnten altersgerechte Wohnungen entstehen. Mitglieder des Bauausschusses begrüßen das Vorhaben grundsätzlich.
Bebauung einer Brache: Hinter der katholischen Kirche in Biesenthal könnten altersgerechte Wohnungen entstehen. Mitglieder des Bauausschusses begrüßen das Vorhaben grundsätzlich. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Olav Schröder / 30.12.2017, 06:50 Uhr
Biesenthal (MOZ) Interesse an der Errichtung von altersgerechten Wohnungen am Weprajetzky-Weg in Biesenthal hat ein privates Wohnungsbauunternehmen angemeldet. Entstehen sollen sie auf einer derzeit unbebauten Fläche hinter der katholischen Kirche. Ein förmlicher Antrag liegt noch nicht vor. Der Biesenthaler Bauausschuss hat sich allerdings in seiner letzten Sitzung in diesem Jahr mit dem Vorhaben befasst und steht ihm grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber.

Nach den ersten Überlegungen ist der Bau von insgesamt 36 altersgerechten Wohnungen in sechs Häusern auf drei Flurstücken vorgesehen. Die einzelnen Gebäude sollen mit zwei Geschossen und einem ausgebauten Dachgeschoss, aber ohne Keller errichtet werden. Nach der ersten Baubeschreibung sind sie vollständig barrierefrei und erhalten jeweils einen Aufzug. Eine behindertengerechte Anpassung wird für möglich gehalten. Die einzelnen etwa 60 Quadratmeter großen Wohnungen mit zweieinhalb Zimmern erhalten einen Balkon beziehungsweise eine Terrasse.

Die Errichtung von altersgerechten Wohnungen an dieser Stelle sei "wunderbar", unterstrich Lena Bonsiepen (Linke) im Bauausschuss. Allerdings halte sie die avisierte Bebauungsdichte für zu hoch. So reiche bei der vorgestellten Variante beispielsweise der Platz für die Errichtung von Auto-Stellplätzen auf den Grundstücken nicht aus.

Peter Westen (sachkundiger Einwohner) schlug vor, die Gesamtzahl der Wohnungen nicht zu verringern, sie aber auf lediglich fünf Häuser zu verteilen.Auf diese Weise würde nicht nur mehr Fläche für Parkplätze, sondern auch für Grünflächen zur Verfügung stehen.

Andreas Jahn (CDU/Pro Danewitz) schlug als Ausschussvorsitzender eine weitere Variante vor. Um dem Charakter Biesenthals als Naturparkstadt zu entsprechen, sollten maximal vier Baukörper errichtet werden.

Das Meinungsbild im Ausschuss signalisierte schließlich eine grundsätzliche Zustimmung zur Errichtung von altersgerechten Wohnungen, allerdings sollte die Zahl der Häuser auf vier beschränkt werden. Eine dreigeschossige Bauweise der Häuser wird jedoch für möglich gehalten.

Einer Entscheidung wird mit diesem Votum nicht vorgegriffen. Wenn ein förmlicher Antrag gestellt wird, werden sich auch Hauptausschuss und Stadtverordnete mit dem Thema befassen.

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