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Lob von Stadt, Betreibern und Gastronom / Besucherzahlen werden noch ausgewertet

Eisbahn mit Dach ein großer Erfolg

Festzelt wird abgebaut: Marcus Gretzschel von der Firma Eventsservice Bartsch (aus Kolkwitz) bringt mit dem Hubwagen die Europaletten Richtung LKW.
Festzelt wird abgebaut: Marcus Gretzschel von der Firma Eventsservice Bartsch (aus Kolkwitz) bringt mit dem Hubwagen die Europaletten Richtung LKW. © Foto: MOZ/Jörn Tornow
Jörg Kühl / 31.12.2017, 06:15 Uhr
Beeskow (MOZ) Die Eisbahn auf dem Beeskower Marktplatz ist abgebaut. Am Freitag haben Monteure auch das Festzelt demontiert und per Lkw abtransportiert.

Die Stadt als Auftraggeberin, der Sportverein Preußen Beeskow als Betreiber der Eisbahn und die Firma "Beeskower Veranstaltungsservice" (BVS) als gastronomischer Betreuer ziehen eine positive Bilanz. Es habe viele gute Rückmeldungen gegeben, teilt die stellvertretende Bürgermeisterin Kerstin Bartelt mit. Besonders gelobt worden sei, dass die Eisbahn in einem Festzelt aufgebaut war. Nach Einschätzung aller Akteure sei die Eisbahn wesentlich besser besucht gewesen, als beim ersten mal im vorigen Jahr. Die Zahl der verkauften Tickets - die Eintrittskarten wurden mehrheitlich in der Tourist-Info, aber auch an der Eisbahn vor Ort verkauft - konnte am Freitag noch nicht zusammengezählt werden. Eine Gegenüberstellung der Kosten und Einnahmen liegt der Stadt daher noch nicht vor.

Der Kassensturz sei erst Anfang Januar möglich. Dass die Eisbahn schwarze Zahlen abwirft, sei von Anfang an nicht zu erwarten gewesen. "Wir haben die Eisbahn bestellt, um den Einzelhandel in der Weihnachtszeit zu stärken", so die stellvertretende Bürgermeisterin. Eine Bilanz werde auf der kommenden Sitzung des Kulturausschusses der Stadt am 23. Januar gezogen.

Als "sehr zufrieden" zeigt sich der Inhaber der Firma BVS, Dirk Zimmermann. Auch er lobt, dass die ganze Veranstaltung unter einem Dach stattgefunden hat. Täglich war der Gastronom von 11 Uhr bis zum Tagesende vor Ort, um Glühwein, Tee, Bratwurst, Grünkohl mit Knacker sowie kandierte Nüsse anzubieten. Vor allem der Glühwein sei der Renner gewesen. "Ich stehe für kommenden Jahr gerne wieder bereit."

Bastian Gierke, Geschäftsführer und Öffentlichkeitsarbeiter der Preußen, hat sich auch in diesem Jahr als kundiger Moderator des Eisstock-Schießens bewährt. 32 Mannschaften waren angetreten, die meisten der 64 Spiele hat Gierke gemeinsam mit den Vereinsvorständen Karsten Krüger und Lutz Bader, die als Schiedsrichter fungierten, begleitet. Die Eisbahn selbst betreuten die Vereinsmitglieder Mirko Tonn und Marcel Wegener. Gierke lobt die Publikumsresonanz als "sehr gut". Auch im kommenden Jahr wollen die Preußen das Turnier ausrichten, möglicherweise mit noch mehr Teams. "Es haben sich jetzt schon Mannschaften gemeldet, die bisher noch gar nicht dabei waren." Der Verein werde das aktuelle Eisstock-Turnier mit Vertretern aller Teams auswerten, der Termin werde noch bekannt gegeben. Auch über Neuerungen für kommendes Jahr denken die Preußen bereits nach. So etwa über die Idee, 2018 zusätzlich ein Turnier für Kinder auszurichten.

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Ingeborg Mirwas 02.01.2018 - 19:56:24

Warum auf dem Marktplatz

Als Anwohnerin am Markt ist es mir leider nicht entgangen, dass die "Eisbahn" im Dezember auf dem Marktplatz stand. Dies geschah nicht nur optisch, sondern auch akustisch. Es ist ja schön, wenn versucht wird, die Umsätze der an den Markt grenzenden Geschäfte anzukurbeln, aber bringt das wirklich etwas? Teilweise war die akustische Belästigung so enorm, dass ich in meiner Wohnung mein eigenes Wort nicht mehr verstanden habe. Und dem Anwohner wird das so einfach zugemutet. Ich frage mich wirklich, wie das Familien mit kleinen Kindern, die um den Markt herum wohnen, ausgehalten haben? Wozu gibt es Orte wie das SFZ und den unweit entfernten Bertholdplatz, wenn doch alles von Preußen Beeskow initiiert wird??? Wäre es nicht möglich, die "Eisbahn" dorthin zu verlegen? Aber ich befürchte, dass wieder nur dee Profit und nicht das Soziale zählt.

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