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Eigenheimgebiete voll / Neue Standorte in Schwedt und Berkholz-Meyenburg geplant

Grundstücke
Bauland wird knapp

BMX-Gelände: Die nicht mehr genutzte Freizeitstätte Dirtpark Eastend am Waldrand will die Stadt Schwedt als Bauland für Eigenheime bereitstellen.
BMX-Gelände: Die nicht mehr genutzte Freizeitstätte Dirtpark Eastend am Waldrand will die Stadt Schwedt als Bauland für Eigenheime bereitstellen. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Michael Dietrich / 03.01.2018, 21:52 Uhr - Aktualisiert 04.01.2018, 14:41
Schwedt (MOZ) Bauwillige haben in der Stadt derzeit keine große Auswahl an Bauland. Ganze zwölf Bauplätze bietet die Stadt aktuell. Neue Bauplätze sind zwar schon in Planung, aber noch nicht verfügbar. Da halten Eigenheimbauer schon mal Ausblick in den Dörfern im Umland.

Mit dem Baugebiet Am Aquarium hat die Stadt auf einen Schlag 51 Grundstücke für Eigenheime erschlossen. Kein Jahr später sind nur noch drei Parzellen davon im Angebot, alle anderen bebaut, verkauft oder reserviert. Viele Bauwillige hatten für ihr Eigenheim offenbar schon sehnsüchtig auf neue Bauplätze in der Stadt gewartet.

Auch das Baugebiet Gatow-Nord mit seinen knapp 30 Ladenhüter-Grundstücken in Innenlage ist inzwischen so gut wie voll. Nachdem die Stadt die Quadratmeterpreise gesenkt hatte, gewann der Standort wieder an Attraktivität, nur noch sieben Bauplätze sind jetzt zu haben. Parallel fanden freie Grundstücke im Baugebiet Kirschallee in Zützen ihre Käufer. Auch dieses Gebiet ist nun bis auf zwei restliche Parzellen voll bebaut.

Von neuen Grundstücken für Bauwillige wird in der Stadt zwar schon längere Zeit geredet. Noch aber sind sie nicht verfügbar. Auf der Fläche des Sportplatzes am Bildungszentrum, mit seiner Nähe zur Uferpromenade sicher ein begehrter Bauplatz, plant die Stadt die Errichtung von Mietshäusern und acht bis zehn Eigenheimen. Das Projekt ist öffentlich ausgeschrieben, die Stadt sucht einen privaten Bauträger, der das Gebiet erschließt und vermarktet. Stadtplaner Frank Hein rechnet erst 2019 mit einer Vergabe von Bauplätzen. Auch erst im nächsten Jahr könnten zirka zehn weitere Bauplätze am Waldrand baureif sein. Die Stadt hat vor, die derzeit ungenutzte BMX-Anlage Dirtpark Eastend an Eigenheimbauer zu veräußern. Aber auch dort muss die Stadt erst noch die Voraussetzungen dafür schaffen.

Schneller könnte es allenfalls auf der Fläche des ehemaligen Fahrschul-Übungsplatzes neben dem biologischen Schulgarten gehen. Diese Erweiterung des Eigenheimgebietes Am Wasserturm könnte noch in diesem Jahr starten. Dafür muss aber noch ein Bebauungsplan beschlossen werden. Ungefähr für zehn Eigenheime gäbe es dort Platz.

Größere Eigenheimgebiete wie Kastanienallee, Schloßwiesen, Rohtabak oder am Wasserturm plant die Stadt nicht mehr. Als mittelfristiges Vorhaben nennt Stadtplaner Frank Hein lediglich den möglichen Ersatz von Plattenbauten im Stadtteil Kastanienallee durch Eigenheime, allerdings erst in fünf bis zehn Jahren.

Da Schwedt auch in seinen zehn Ortsteilen aktuell keine größeren Angebote an Bauland bereithält, freut sich Berkholz-Meyenburg wieder über eine gesteigerte Nachfrage. 30 Bauplätze bieten private Anbieter auf dem Herrmannsberg und Mühlenberg in Berkholz und in der Berkholzer Straße in Meyenburg an. Weitere 20 Bauplätze seien in Planung, erklärt Bürgermeister Gerd Regler.

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