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Heidekrug schaut zurück und gibt Ausblick für die Veranstaltungen 2018

Kultur
Start mit Gerhard Schöne

© Foto: promo
Marco Marschall / 04.01.2018, 07:04 Uhr
Joachimsthal (MOZ) Jahr für Jahr kümmert sich der Heidekrugverein ehrenamtlich ums Kulturprogramm der Stadt. 2017 hat die 30 Mitglieder starke Truppe 65 Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Sie wurden von 2700 Menschen besucht.

Die Konzerte, so sagen Jens-Tilo Weise und Gisbert Amm vom Joachimsthaler Heidekrugverein, hätten im vergangenen Jahr besser laufen können. Zum Auftritt der Polkaholix kamen nur 90 Leute in den großen Saal. Dabei sorgt die Band aus Berlin normalerweise für volles Haus. Einen richtigen Straßenfeger gab es trotzdem: die Japanische Trommelgruppe "Tengu Daiku", die im Juli vor 180 Menschen im Skulpturengarten auftrat und in der ganzen Stadt zu hören war.

In Sachen Kommunales Kino, das immer freitags im Heidekrug veranstaltet wird, hieß der Straßenfeger "Toni Erdmann". Über hundert Zuschauer wurden gezählt, was für Filmvorführungen der Veranstaltungsstätte einen Rekord darstellt. Das Stammpublikum liegt bei 20 bis 30 Gästen.

Mit Kino beginnt auch dieses Jahr im Heidekrug. Bis dahin gönnen sich die Organisatoren eine Winterpause. Am 2.März wird dann der Dokumentarfilm "Inschallah" von Judith Keil und Antje Kruska gezeigt. Das Machwerk, das 2017 den Publikumspreis bei den Duisburger Filmfestspielen gewann, begleitet einen Neuköllner Imam durch seinen Alltag. "Sofern es dem Verein gelingt, Fördermittel zu akquirieren, werden die Regisseurinnen zum Gespräch nach Joachimsthal kommen", kündigt Gisbert Amm an.

Die Konzertsaison startet im Heidekrug ebenfalls noch im Monat März. Gerhard Schöne ist am 24. März zu Gast. Um 20 Uhr präsentiert er dann sein Programm "Ich packe meinen Koffer". Karten für den Liedermacher kosten 14Euro und sind bereits erhältlich. Die Internetseite des Heidekrugs verfügt über einen Ticketshop. Dort lassen sich die Karten online bestellen.

Auch fürs klassische Konzert im April ist das bereits möglich. Dann entführt das Brandenburgische Konzertorchester in die Welt des Musicals. Dieses Mal an einem Sonntagnachmittag, genauer am 15. April, um 16 Uhr. Und auch die Musik für den Mai steht bereits fest. Die Band FloBêr wird zum Ende des Wonnemonats ihren Vorwärtsfolk darbieten. Die Liedermacher Florian Krämer an der Gitarre und Bernhard P. Bielmann am Akkordeon werden von Andreas Albrecht (Percussion) und Christian Lutz am Bass begleitet.

Sofern Fördermittel zur Verfügung stehen, ist auch eine Neuauflage von "Queeres Joachimsthal" angedacht. 2017 wurden im Rahmen der Veranstaltung der Film "Looping" und ein Stück des Theater "oliv" über den Ludwigshafener Transsexuellen Liddy Bacroff gezeigt.

Für den September ist eine "Lange Nacht der Lausitz" im Heidekrug geplant. Zwei Dokumentarfilme sollen dann gezeigt werden. "Erinnerungen an eine Landschaft" von Kurt Tetzlaff (1984) und "Träume der Lausitz" von Bernhard Sallmann (2009).

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