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Matthias Vogel bekommt viel Applaus beim Neujahrsempfang in Mixdorf / Bürgermeisterin zeichnet Engagement aus

Neuajhrsempfang
Amtsdirektor will gegen Windkraft kämpfen

Unterhaltung: Nach den Reden beim Mixdorfer Neujahrsempfang trat das Mixdorfer Schlaubegetümmel auf.
Unterhaltung: Nach den Reden beim Mixdorfer Neujahrsempfang trat das Mixdorfer Schlaubegetümmel auf. © Foto: MOZ/Janet Neiser
Janet Neiser / 07.01.2018, 21:37 Uhr
Mixdorf (MOZ) Für seine Kampfansage hat Schlaubetals Amtsdirektor Matthias Vogel beim Mixdorfer Neujahrsempfang am Wochenende jede Menge Applaus bekommen. "Ich verspreche Ihnen an dieser Stelle: Ich werde persönlich alles dafür tun - auch rechtlich - um Windräder bei uns im Schlaubetal zu verhindern."

Zuvor lobte der Verwaltungschef die "politisch klugen Entscheidungsträger" in Mixdorf. Über sie freue er sich. "Dieses Vorgehen würde ich mir überall wünschen." Auf jeden Fall würde die Zugehörigkeit von Mixdorf zum Amt für Beständigkeit sorgen. Der Ort habe sich in den vergangenen Jahren zu dem Wohnstandort im Schlaubetal entwickelt. Eine wahre Lobeshymne also, die Vogel da bei seinem ersten Auftritt beim Neujahrsempfang in der Gemeinde im Sport- und Freizeitzentrum anstimmte.

Auch in der Rede von Bürgermeisterin Marlies Janisch ging es um das eine große Thema, das die Mixdorfer nun schon seit etwa einem Jahr bewegt: Windkraft. Sie sprach die Landbesitzer ganz konkret an: "Überlegen Sie, ob Sie Land verpachten." Es liege an ihnen, ob die Gesundheit der Bewohner gefährdet wird. Marlies Janisch erinnerte daran, dass die sehr großen Windräder etwa 1000 Meter entfernt von der Wohnbebauung auf einer 357 Hektar großen Fläche errichtet werden sollen. Seit der Bekanntgabe der Pläne habe es etliche Einwände gegeben. "Man muss sich die Frage stellen, inwieweit die vom Volk gewählten Politiker die Interessen des Volkes vertreten", sagte sie.

Trotz all dieser Sorgen ist das Leben in Mixdorf im vergangenen Jahr natürlich weitergegangen. Zwei Kinder seien in der Gemeinde geboren wurde, freute sich die Bürgermeisterin. Und man habe auch einiges geschafft: So wurden beispielsweise 100 000 Euro in die Regenentwässerung Mixdorf Nord investiert, in der Kindertagesstätte habe es Modernisierungsarbeiten gegeben, und natürlich wurde auch die 650-Jahrfeier Mixdorfs vorbereitet, die im Juni 2018 ansteht. "Vielen Dank an alle, die sich durch Spenden an der Finanzierung beteiligt haben", sagte Marlies Janisch und gab auch einen Ausblick, was in diesem Jahr noch so ansteht. So soll unter anderem die Fassade der Friedhofskapelle saniert werden. Und auch im Sport- und Freizeitzentrum stehen bauliche Maßnahmen an - aus Brandschutzgründen. Das alles passiere bei laufendem Betrieb. Auch die Sanierung der Brücke und eine teilweise Asphaltsanierung sind geplant. Es werde zudem auch weitere Baumfällungen auf öffentlichen Plätzen geben.

"Unser Dorf ist keine Schlafstätte, sondern mit Leben gefüllt", betonte Marlies Janisch. Einige, die es mit Leben befüllen, zeichnete die Bürgermeisterin beim Neujahrsempfang aus: Erika Rosinski bekam eine kleine Aufmerksamkeit, nachdem sie nach 30 Jahren als Köchin im Kindergarten in den Ruhestand gegangen ist. Die Mixdorfer Feuerwehr erhielt eine Prämie für ihre unermüdliche Einsatzbereitschaft. Genau wie das Seniorenhandwerkerteam, das immer zur Stelle ist, wenn es gebraucht wird.

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