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Alte Schule in Woltersdorf zeigt magische Bilderwelt der Künstlerin Regina Plagge / Vernissage am Sonntag gut besucht

Ausstellung
Mit Eis- und Pusteblumen durch Licht und Schatten

Wiese mit Pusteblumen: Regina Plagge vor einem ihrer Bilder in der Alten Schule.
Wiese mit Pusteblumen: Regina Plagge vor einem ihrer Bilder in der Alten Schule. © Foto: Marion Dammaschke
Marion Dammaschke / 08.01.2018, 20:14 Uhr
Woltersdorf (MOZ) Gemälde voller Magie sind jetzt in der Alten Schule zu entdecken. Regina Plagge nennt ihre Ausstellung treffend "Magie der Farben und Formen". Inspiriert von der Vielfalt und Wandlungsfähigkeit der Natur, kreiert die Malerin eine Farb- und Formenwelt, von der eine besondere Anziehungskraft ausgeht. Magie lebt nicht zuletzt vom Wechselspiel zwischen "Licht und Schatten". So lautet auch der Titel eines ihrer Bilder, und ein weiteres führt erwartungsvoll "Zum Licht". Ihre abstrakten Werke laden die Betrachter zum Innehalten ein und motivieren, den eigenen Gedanken und Gefühlen nachzuspüren.

Das war bereits während der gut besuchten Vernissage am Sonntagnachmittag zu spüren, mit der das Kulturhaus zugleich sein neues Ausstellungsjahr eröffnete. Charmant von Ringo Effenberger vorgestellt, sprach Regina Plagge über ihre künstlerischen Intentionen und ihre Freude daran, die unterschiedlichen Maltechniken, Farben und Materialien auszuprobieren. Wenn beim Malen die Farben zueinanderfinden, eigene Formen bilden und auf der ursprünglich weißen Leinwand neue Welten entstehen, dann empfindet sie diesen Prozess als ein wundervolles Abenteuer - Magie pur. Mit Vorliebe nutzt sie für ihre Materialmix-Kompositionen Acrylfarben, die mit feinem Seidenpapier, einem Stück übermalter Wellpappe oder den vom Meerwasser glattpolierten Glassplittern überraschend wirken. Wie ihre Kreationen "Eisblume" oder die Wiese mit filigranen Pusteblumen zeigen, gelingt es ihr zugleich, verschiedene Oberflächenstrukturen herauszuarbeiten.

Im Künstlergespräch war auch Interessantes über die berufliche Entwicklung der gebürtigen Dessauerin zu erfahren, die in den 1970er Jahren in Berlin-Karlshorst studierte und seit längerem im kaufmännischen Bereich der Deutschen Bahn arbeitet. Sie hat einen oft anstrengenden Berufsalltag. Umso mehr freut sie sich auf ihr Zuhause in Woltersdorf. Den Wohnort entdeckte sie, wie sie unumwunden verriet, der Liebe wegen. Mit ihrem Mann, dem Fotografen Walter Plagge, verbindet sie auch die künstlerische Entdeckerfreude, beispielsweise auf Reisen. Besonders genießt sie die Stunden im eigenen Atelier, ihrem kreativen Elysium.

Die Bilder, die Interessenten kaufen können, sind bis zum 16. Februar in der Alten Schule, Rudolf-Breitscheid-Straße 27, mittwochs (9-13 Uhr) und donnerstags (18-20 Uhr) zu sehen.

Schlagwörter

Pusteblume Walter Plagge Wandlungsfähigkeit Regina Plagge Magie

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