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40 Meter hoher Kran im Ferdinandshof aufgebaut

Ferdinandshof
Hochbetrieb auf der Baustelle

Mitarbeiter der Firma K-M-V Krane aus Neuenhagen bei Berlin stellen am Dienstag einen 40 Meter hohen Kran im Ferdinandshof auf.
Mitarbeiter der Firma K-M-V Krane aus Neuenhagen bei Berlin stellen am Dienstag einen 40 Meter hohen Kran im Ferdinandshof auf. © Foto: Heinz Köhler
LR FRA / 10.01.2018, 06:47 Uhr - Aktualisiert 11.01.2018, 09:09
Frankfurt (Oder) (MOZ) Auf der Baustelle zwischen Gubener Straße und Ferdinandstraße herrscht Hochbetrieb. Am Dienstag wurde ein 40 Meter hoher Kran auf dem Hof des unter Denkmalschutz stehenden Ensembles aufgebaut. Für seine Standfestigkeit sorgen 46 Tonnen schwere Betonteile. Sein Ausleger in 30 Meter Höhe hat eine Reichweite von 50 Meter. Mit seiner Hilfe werden die maroden Dächer der Bestandgebäude entfernt, später soll er auch für den Neubau eingesetzt werden. Während die Fassade der Wohnhäuser an der Gubener Straße eingerüstet wird, sind die Bauleute im Inneren damit beschäftigt, marode Zwischendecken anzureißen.

Im Oktober vergangenen Jahres hat der Berliner Unternehmer Steven Uckermann damit begonnen, den Ferdinandshof für insgesamt rund 10 Millionen Euro zu sanieren und zu einem studentischen Wohnkomplex umzubauen. Auf dem Gelände sollen 129 Wohnplätze für Studenten sowie Gemeinschaftsräume, ein Restaurant und ein Event-Keller entstehen. Das Projekt wird im Rahmen eines Bundesprogramms als Modellvorhaben zum nachhaltigen und bezahlbaren Bau von Variowohnungen mit flexiblen Grundrissen unterstützt. Weitere Fördermittel für die denkmalgerechte Sanierung der beiden Wohnhäuser an der Gubener Straße, in denen zwölf Wohnungen für den freien Markt entstehen, kommen aus dem Stadtumbau-Programm. Fertigstellungstermin der gesamten Anlage ist Ende 2019, Mitte 2020 sollen die ersten Mieter einziehen können.

Das Ensemble, dessen Ursprünge in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts reichen, stand nach einer wechselhaften Geschichte - Wohnhäuser, Brauerei, Bettfederfabrik, Schnapsabfüllbetrieb - seit Jahrzehnten leer und verfiel.

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