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Umbau zu Reihenhäusern, die einzeln veräußert werden, wurde zurückgestellt / Gesamtverkauf ist eine Option

Häuser-Projekt der Gebäudewirtschaft liegt auf Eis

Zukünftige Nutzung ungewiss: Die Blöcke in der Fellertstraße sind derzeit nicht bewohnt.
Zukünftige Nutzung ungewiss: Die Blöcke in der Fellertstraße sind derzeit nicht bewohnt. © Foto: MOZ/Stefan Lötsch
Stefan Lötsch / 12.01.2018, 19:45 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Zwei Wohnblöcke hat die städtische Gebäudewirtschaft noch im Eisenhüttenstädter Ortsteil Fürstenberg in der Fellertstraße. Während der eine, in der Mitte der Straße, zum Teil noch bewohnt ist, stehen die Gebäude am Beginn der Fellerstraße in der Nähe des Bahnhofes schon seit längerer Zeit leer. Ursprünglich sollte das Ensemble abgerissen werden. Zwischenzeitlich gab es aber eine andere Idee. So war vorgesehen, die Häuserzeile aufgangsweise zu verkaufen. Käufer hätten dann eine Art Reihenhaus erworben, das dann in Eigenregie hätten ausgebaut werden müssen. Die Gewi hätte lediglich Brandwände zwischen den dann unterteilten Häusern gezogen. So war die Idee vor zweieinhalb Jahren. Dass sich seitdem kaum etwas getan hat, gibt Oliver Funke, Geschäftsführer der Gebäudewirtschaft zu. "Wir haben das Projekt zurückgestellt", sagte er vor einigen Wochen bei einer Einwohnerversammlung. Zum einen ist das Unternehmen mit Sanierungsarbeiten im III. und IV. Wohnkomplex mehr als ausgelastet. Gerade der IV. Wohnkomplex wird auch noch in den kommenden Jahren Kräfte binden. Dass man das Gebäudeensemble in einzelne Reihenhäuser unterteilt und verkauft, sei möglich, bekräftigte Funke. "Das geht, das haben wir auch geprüft." Allerdings sind es nicht nur die eigenen Kapazitäten, die fehlen. Auf der anderen Seite sei es momentan sehr schwierig, Firmen für Bauleistungen zu verpflichten. "Da gibt es einen Engpass ohne Ende", erklärte Funke. Deshalb kommt es auch bei anderen Projekten zu Verzögerungen.

Der Gewi-Geschäftsführer ist deshalb auch für andere Optionen offen, nämlich den Verkauf der Immobilie. Bei der Einwohnerversammlung nannte er eine Summe von 360000Euro, für die man nicht nur die Gebäude erhält, sondern auch Grundstücke auf der Hofseite, die sich als Bauland entwickeln ließen. Ein Abriss ist keine Option, da dies am Anfang der Fellertstraße eine Lücke schlagen würde.

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