Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

FHC Frankfurt II besiegt in der 3. Liga Ost der Frauen den neuen Tabellenletzten Sachsen Neustadt-Sebnitz

Juniorteam holt die ersten Punkte

Freude: Die Spielerinnen des FHC-Juniorteams umarmen sich nach dem ersten Saisonsieg.
Freude: Die Spielerinnen des FHC-Juniorteams umarmen sich nach dem ersten Saisonsieg. © Foto: FOTO Michael Benk
Anne Skrzypcak / 19.11.2012, 07:00 Uhr
Frankfurt (MOZ) Das FHC-Juniorteam hat mit dem 26:25 (17:16)-Heimsieg gegen den HC Sachsen Neustadt-Sebnitz die Rote Laterne der 3. Liga Ost an seinen Kontrahenten abgebenen. Es sind die ersten Punkte der Frankfurter, die als Zwölfter Vorletzter sind.

Die Frankfurter Mannschaft hatte sich fest vorgenommen, aus dieser Partie als Sieger herauszugehen. Dass sich das aber als ein harter Kampf zweier Teams auf Augenhöhe herausstellt, damit hatte der Gastgeber nicht gerechnet. Innerhalb der ersten drei Minuten konnten die Oderstädter mit 3:0 vorlegen. Durch einen Siebenmeter und einen Tempogegenstoß kamen die Sachsen auf 2:4 heran. Die folgenden Minuten jedoch liefen relativ gut für das Juniorteam. Es war konzentriert und setzte sich vor allem im Angriff durch. Die Abwehr stand wie im Training besprochen, und es gelangen den Sächsinnen nur mühevoll Treffer. In der 11. Minute stand es 7:3 für Frankfurt. Dann verlor der FHC II kurz den Spiel-Faden. In der 14. Minute führten die Gäste 8:7. Daraufhin gelang es den FHC-Mädels nur noch mit Müh und Not, ein Tor zu werfen.

Zwei siegeswillige Mannschaften schenkten sich nichts. Die Führung wechselte ständig, in der 22. Minute hieß es 11:10 für Frankfurt (22.) und dann wieder 15:14 für den HC Sachsen (27.). Drei Sekunden vor Halbzeitpfiff trafen die jungen Frankfurterinnen zum 17:16 durch einen Gegenstoßtreffer von Jessica Schlesinger.

Die zweite Halbzeit bot ähnlich viel Spannung, aber bei weitem weniger Tore. Die Gäste glichen prompt aus und holten sich dann noch die Führung von 18:14 (34.). Diese sollten sie zum letzten Mal behalten. Das Frankfurter Spiel zeigte eindeutig weniger Fehler als in der ersten Halbzeit. Zwar fehlte mit Kristina Domann (am Kinn verletzt) eine wichtige Schlüsselspielerin, jedoch konnten ihre Mannschaftskollegen das ausgleichen. Hauptsächlich durch Rückraumspielerin Chantal Bartholomé wurden Spielzüge angesagt, die dann sicher umgesetzt wurden und zu einigen wichtigen Toren verhalfen. Fast die ganze zweite Spielhälfte durch konnte eine Zwei-Tore-Differenz gehalten werden. So stand es in der 44. Minute 22:20.

Wenige Minuten vor Schluss machten es die Frankfurterinnen noch einmal spannend. Erst spielten sie sich eine Differenz von vier Toren heraus (24:20, 46.), und dann ließen sie viermal hintereinander einen Tempogegenstoß des HC Sachsen zu. Acht Minuten vor Ende stand es 24:24. Daraufhin nahm FHC-Trainer Fabian Lüdke eine Auszeit. Das Team war sich einig, dass sie diesen schon so nah geglaubten Sieg nicht verschenken will. Schließlich gewann das Juniorteam die Partie erst in der allerletzten Minute mit knappen 26:25.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG