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Erkneraner feiern 25. Vereins-Geburtstag mit Vernissage / Werke von Ewa Ratajczyk und Karen Patten Orr im Rathaus

Kultur
Kunstfreunde-Jubiläum mit internationalem Flair

Marion Dammaschke / 14.01.2018, 20:59 Uhr
Erkner (MOZ) Ein Ort, an dem Kunst ihren Platz hat, ist ein Ort zum wohlfühlen. In dieser Überzeugung vom damaligen Kulturamtsleiter und heutigen Ehrenbürger Dr. Bernd Rühle bestärkt, fanden sich am 5. Dezember 1992 Künstler, Hobbykünstler und kulturell Interessierte zusammen und riefen den Verein Kunstfreunde Erkner ins Leben. Am Freitag wurde, wenn auch nicht auf den Tag genau, das 25. Vereinsjubiläum mit einer Festveranstaltung begangen. Vereinsvorsitzende Sigrid Riedel begrüßte dazu viele Gäste, darunter eine Delegation aus Erkners Partnergemeinde Goluchow, im Bürgersaal des Rathauses.

Der Vorsitzende der Stadtverordnetensammlung, Lothar Eysser, würdigte den Verein als "Juwel für die Gerhart-Hauptmann-Stadt, dessen Mitglieder eine unschätzbar wertvolle Arbeit leisten". Höhepunkt ist der jährlich vom Verein ausgelobte und weit über Erkner hinaus nachgefragte Jugendkunstpreis. Der Wettbewerb wird in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in Folge stattfinden.

Während des Heimatfests ist der Kunstmarkt ein beliebter Treffpunkt, und weitere Anregungen bieten die von den Vereinsmitgliedern organisierten Kunstausstellungen. In jedem Jahr sind es mindestens vier, auf denen vor allem Gemälde, Grafiken, Skulpturen und Fotografien von Vereinsmitgliedern zu sehen sind. Aber auch Künstler von weiter her werden eingeladen, um im Rathaus und oftmals auch im Gerhart-Hauptmann-Museum ihre Arbeiten zu präsentieren.

Weit über die Orts- und Landesgrenzen hinweg gibt es lebendige Kontakte zu Kunstschaffenden. Davon zeugt auch die Ausstellung, die als Jubiläumsgeschenk eröffnet wurde. Unter dem Motto "Connection" zeigen die Polin Ewa Ratajczyk und Karen Patton Orr aus Schottland ihre Gemälde, mit denen erneut internationales Kunstflair ins Rathaus einzieht. Beide Künstlerinnen, die sich während ihres Studiums an der Kunstakademie in Poznan anfreundeten, nahmen im vergangenen Sommer am internationalen Pleinair der Kunstfreunde teil, und lernten dabei Erkner und seine Umgebung besonders schätzen.

Ewa Ratajczyk unterrichtet an der staatlichen Schule für Bildende Kunst in ihrer Heimatstadt Kalisz und war offensichtlich von den anmutigen Libellen fasziniert, die während des Malens an der Löcknitz durch die Lüfte schwebten. Karen Patten Orrs bevorzugtes Motiv sind die Menschen. Von der Schottin sind großformatige und mit feinem Pinselstrich gemalte Bilder ausgestellt, die sowohl expressive Bewegungen als auch verinnerlichte Frauenporträts zeigen.

Die Ausstellung ist bis 28. Februar während der Öffnungszeiten im Rathaus zu sehen.

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