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Katastrophenschutz
Wer in Deutschland wie vor Katastrophen und Gefahren warnt

Im Ernstfall bereit: Lagezentrum des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Im Ernstfall bereit: Lagezentrum des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. © Foto: Henning Kaiser/dpa
dpa-infocom / 14.01.2018, 21:41 Uhr
Berlin (dpa) In Deutschland ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) dafür zuständig, die Bürger im Notfall schnell zu warnen.

Über ein modernes System können nach offiziellen Angaben amtliche Warnmeldungen in Katastrophenfällen (beispielsweise Hochwasser, Unwetter, Sturmflut) oder bei Zivilschutzangelegenheiten (beispielsweise Luftkriegsgefahren, großräumige radiologische Gefahren) in Sekundenschnelle an verschiedenste Kanäle übertragen werden. Warnmeldungen werden nach BBK-Angaben durch den Bund oder die Innenministerien der Bundesländer verschickt, im Verteidigungsfall ist der Bund zuständig.

Die Warnungen gehen vor allem an Rundfunk- und Fernsehanstalten, Paging-Dienste, Rauchmelder mit Funkempfängern, Internetprovider, die Deutsche Bahn und die Warn-App des Bundes («Nina»), die Smartphone-Nutzer über Push-Benachrichtigungen wecken kann.

Die Verantwortlichen von Bund und Ländern geben ihre Warndurchsagen über eine grafische Oberfläche im seit 2013 existenten Modularen Warnsystem (MoWaS) ein, diese werden dann per Satellit an einen zentralen Warnserver übertragen. Dadurch erreichen Warnungen gezielt die betroffene Region und den relevanten Empfängerkreis, wie das Bundesamt auf seiner Homepage schreibt.

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