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Smaldino-Stattaus, Bürgermeister im Mühlenbecker Land, begrüßt Votum des Verkehrsausschusses im Abgeordnetenhaus der Hauptstadt

Heidekrautbahn ist wieder Thema in Berlin

Fährt zwar ab und an nach Oranienburg, aber immer noch nicht auf geradem Wege nach Berlin-Gesundbrunnen: die Heidekrautbahn,
Fährt zwar ab und an nach Oranienburg, aber immer noch nicht auf geradem Wege nach Berlin-Gesundbrunnen: die Heidekrautbahn, © Foto: OGA/Klaus D. Grote
Jürgen Liebezeit / 23.01.2018, 17:42 Uhr
Mühlenbecker Land (OGA) Zuversichtlich ist Filippo Smaldino-Stattaus (SPD), Bürgermeister im Mühlenbecker Land, beim Thema "Reaktivierung der Heidekrautbahn". Denn der Verkehrsausschuss des Berliner Senats hat vergangene Woche einstimmig den Senat aufgefordert, alle Schritte vorzunehmen, um die Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke der Heidekrautbahn von Basdorf über Wilhelmsruh bis Gesundbrunnen weiter voranzubringen. "Noch nie war das Ziel so greifbar nah wie heute. Trotzdem müssen noch eine Menge Weichen gestellt werden", kommentierte Smaldino-Stattaus den Beschluss. Der Bürgermeister hat sich deshalb zusammen mit seinem Bauamtsleiter Hanns-Werner Labitzky am Montag mit Sven Tombrink, Prokurist der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB), getroffen. Die NEB betreibt bereits ein Teilstück der Heidekrautbahn. "Wir lassen nicht mehr locker und werden gemeinsam mit der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Heidekrautbahn und dem Landkreis den politischen Druck auf die Länder Berlin und Brandenburg erhöhen. Ich bin zuversichtlich, dass die Heidekrautbahn perspektivisch kommen wird", sagte der Bürgermeister im Anschluss an das Gespräch. Die Gesprächsrunde sei sich einig gewesen, dass der positiv wehende Wind aus Berlin auch nach Brandenburg gelenkt werden müsse.

Der Berliner Verkehrsausschuss hatte sich nicht nur mit der Heidekrautbahn beschäftigt, sondern auch mit anderen Verkehrsverbindungen zwischen der Hauptstadt und Brandenburg. So wurden auch die Wiederinbetriebnahmen der S-Bahn von Spandau ins Havelland, der Potsdamer Stammbahn und der Kremmener Bahn (Prignitz-Express) gefordert. Zu allen Projekten sollen unverzüglich mit dem Land Brandenburg und den Eisenbahnverkehrsunternehmen Gespräche über Finanzierung, Planung und Bau aufgenommen werden.

Die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecken würde aus Sicht des Verkehrsausschusses zu einer Entlastung der Berliner Stadtbahn beitragen und zugleich ein attraktives Angebot für Pendler schaffen, auf den öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen.

Der Verkehrsausschuss des Berliner Senats erwartet zu seinem Infrastruktur-Beschluss im Sommer einen ersten Zwischenbericht des Senats.

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