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Förderpreis der Axel-Titzki-Stiftung für junge Musiker wird aus einem 3D-Drucker kommen / Bewerbungsschluss Ende Februar

Künstler-Preis
Der "Axel" ist ein echter Hingucker

Schmuckstück: So sieht der Förderpreis "Axel" aus, der im März 2019 erstmals vergeben wird.
Schmuckstück: So sieht der Förderpreis "Axel" aus, der im März 2019 erstmals vergeben wird. © Foto: promo
Janet Neiser / 23.01.2018, 21:37 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Ein richtiger Hingucker ist der "Axel", der im kommenden Jahr erstmals an einen begabten Nachwuchsmusiker vergeben wird. Der Förderpreis, der mit 500 Euro dotiert ist, wurde von der Axel-Titzki-Stiftung ins Leben gerufen. Und die will künftig Musik, künstlerische Arbeit und junge Talente in Eisenhüttenstadt und Umgebung fördern - und damit auch das musikalische Erbe des Eisenhüttenstädter Komponisten und Musikers Axel Titzki (1968-2017) bewahren und fortschreiben.

Der "Axel" ist kein gewöhnlicher Preis, kein goldener Teller und auch keine Statue a là Oscar. Er stellt vielmehr ein Klavier mit einer gedrückten Taste dar. Schlicht in Schwarz und Weiß und dadurch ziemlich edel mutet die Auszeichnung an. "Wir wollten, dass die jungen Talente da wirklich etwas haben, das ins Auge fällt", sagt Andrea Titzki, die Vorstandsvorsitzende und Mitgründerin der Stiftung. "Zunächst haben wir tatsächlich über eine Figur nachgedacht, die ihren Arm nach oben reckt", erzählt sie. Doch irgendwie habe ihr das dann doch nicht zugesagt. Es sollte nichts Willkürliches werden, sondern etwas ganz Besonderes, etwas, das auch mit Axel Titzki zu tun hat.

Ausgangspunkt für den jetzigen Preis bildete ein Klavier-Logo mit den Buchstaben A und T für Axel Titzki. Die Grundidee dazu stammt von Allanah Titzki, der ältesten Tochter des Musikers. Und diese Idee wurde dann in der Familie und mit Hilfe von Experten verfeinert und letztlich zum Stiftungs-Logo: ein Klavier mit gedrückter Taste. Das gefiel allen so gut, dass Andrea Titzki schließlich sagte: Genau so soll auch der Preis aussehen.

Kein leichtes Vorhaben, denn wer sollte das kleine Kunstwerk herstellen? Sollte es aus Holz sein, aus Metall oder aus Kunststoff? Nächtelang wurde getüftelt und überlegt: Schließlich entschied man sich für eine sehr zukunftsträchtige Variante. Der Förderpreis wird aus einem 3D-Drucker kommen. "Da gibt es heute schon so viele Möglichkeiten", betont Andrea Titzki. "Das ist unglaublich." In der Hand hatte sie den "Axel" noch nicht, aber es gibt Computerbilder, wie er aussehen wird. "Wir müssen nur noch schauen, aus welchem Material er schließlich sein wird." Dazu gibt es in den kommenden Wochen letzte Absprachen.

Die Größe steht schon jetzt fest: Etwa so groß wie ein Smartphone - nur wesentlich dicker. Unter der gedrückten Klaviertaste mit dem Namen Axel wird zudem eine Plakette angebracht, auf der der jeweilige Preisträger eingraviert wird. Und da betont Andrea Titzki immer wieder: Die Stiftung fördere keine Musiker, die lediglich erfolgreiche Songs gut covern, sondern es geht um Talente, die ihre Musik selbst schreiben. Die sollen eine Plattform und Unterstützung von Experten bekommen.

Bewerben können sich junge Musiker, die nicht älter als 21 Jahre sein dürfen, bis 28. Februar. Dann folgen die ersten Auswahlrunden und schließlich im September 2018 steht das Halbfinale an. Das Finale und die Preisvergabe des "Axel" wiederum sind für März 2019 terminiert.

www.axel-titzki-stiftung.de

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